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Zentralafrikanische Republik

Hauptstadt:

Bangui

Int. Kennzeichen:

CF

Sprache:

Französisch, Sangho u.a. einheimische Sprachen

Währung:

1 CFA-Franc (CFA-F) = 100 Centimes (c)

Zeitdifferenz zu MESZ:

-1 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

Links

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Sicherheit

Letzte Aktualisierung: 16.11.2006
 

REISEWARNUNG!

Wegen der anhaltend schlechten Sicherheitslage, vor allem im Norden und Osten des Landes, wird vor Reisen in die Zentralafrikanische Republik ausdrücklich GEWARNT.

Die Überfälle von bewaffneten Banden an den Hauptstraßen im Nord- und Ostteil des Landes sind unverändert häufig. Vor allem in der Hauptstadt Bangui, auch im Stadtzentrum, wird von Spaziergängen tagsüber, als auch speziell nach Einbruch der Dunkelheit abgeraten. Nachtfahrten sind zu vermeiden, Überlandfahrten sollten auf das Notwendigste beschränkt werden.Die Versorgung mit Treibstoff ist nicht landesweit gewährleistet Mithin bleibt die Möglichkeit, das Flugzeug zu benutzen, jedoch entsprechen die Maschinen keinesfalls europäischen Sicherheitsstandards.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muß sich der Gefährdung bewußt sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Österreichische Staatsbürger benötigen ein Visum, das bei der zentralafrikanischen Botschaft in Bonn oder Paris beantragt werden kann. In Ländern, in denen keine zentralafrikanische Vertretungsbehörde vorhanden ist, ist die französische Botschaft befugt, über ihr Konsulat Kurzzeitvisa für die Zentralafrikanische Republik auszustellen. Eine Einreise ohne Visum kann zur Verhaftung und zur Abschiebung führen. In diesem Zusammenhang können auch hohe Geldstrafen ausgesprochen werden.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 75.000.- CFA-Francs erlaubt (bei Wiedereinfuhr jedoch unbegrenzt), die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, jedoch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von € in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Nahrungsmittel ist an Restriktionen gebunden. Die Einfuhr von Waffen ist verboten. Jagdwaffen müssen deklariert werden. Die Genehmigung der Einfuhr muß vor der Einreise erfolgen. Es wird geraten, Jagdaufenthalte über eine der zahlreichen Safarigesellschafte zu organisieren und über diese auch die Formalitäten erledigen zu lassen.

Ausfuhr

Die Landeswährung kann nach Benin, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Mauretanien, Niger, Senegal und Togo unbegrenzt ausgeführt werden; in die restlichen Länder der Französischen Währungszone bis zu einem Betrag von 75.000.- CFA-Francs. Die Ausfuhr von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Die Ausfuhr von Naturprodukten, auch wenn verarbeitet, ist genehmigungspflichtig (Holz, Pflanzen, Tierhäute, Knochen, etc.).

 

Klima

Allgemein tropisch, es gibt daher keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit dauert von Juni bis Oktober. Die Luftfeuchtigkeit ist generell hoch.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Die medizinische Versorgung ist landesweit nicht ausreichend. In der Hauptstadt gibt es zwei Privatkliniken, die eine Notversorgung durchführen können. Französische Medikamente sind in den zahlreichen Apotheken der Hauptstadt erhältlich. Im Landesinneren, auch in den Provinzstädten, ist die Medikamentenversorgung sehr eingeschränkt. Für ernste Erkrankungen ist eine Evakuierung nach Europa dringend anzuraten. Der Abschluß einer Auslandskrankenversicherung einschließlich einer Krankenrückholversicherung ist unbedingt notwendig. Durchfall, Hepatitis A und Wurmkrankheiten sind häufige Infektionskrankheiten. Nur importiertes Trinkwasser in versiegelten Flaschen gilt als unbedenklich.

Informationen zur Vogelgrippe

 

Impfungen

Bei der Einreise ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt das Institut für Tropenmedizin Wien (Tel. 403-83-43) weiters eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und eitrige Gehirnhautentzündung, für Camper und Individualtouristen zusätzlich gegen Hepatitis B und Tollwut. Malariaprophylaxe für das ganze Land wird angeraten.

Vorsicht

Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel außer Taxis. Die Einfuhr eines Fahrzeugs muß deklariert werden (Laisser-Passer). Die Verkehrsvorschriften sind strikt einzuhalten, da andernfalls relativ hohe Geldbußen direkt verhängt werden. Bei Autofahrten sind der zwischenstaatliche Führerschein und die Zulassung sowie eventuell ein Carnet de Passage mitzuführen.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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