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Thailand

Hauptstadt:

Bangkok

Int. Kennzeichen:

TH

Sprache:

Thai

Gängige Fremdsprachen:

Nur gebildete Leute sprechen im allgemeinen Englisch. Sonst kann man sich mit Englisch meist nicht verständigen

Währung:

1 Baht (B) = 100 Satang (Stg)

Zeitdifferenz zu MEZ:

+6 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+5 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, in Hotels Rund- und Flachstecker

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 20.10.2006

Nach dem Militärputsch am 19.9.2006 wurde in Thailand eine interimistische Regierung eingesetzt. Im Reiseverkehr sind keine Behinderungen feststellbar und touristische Ziele von den politischen Ereignissen unbeeinträchtigt.

Es wird dennoch empfohlen, sich unbedingt von jeglichen politischen Manifestationen und Demonstrationen, die sich auch spontan an stark frequentierten Orten und Einkaufszentren entwickeln können, fern zu halten. Reisende sollten sich laufend über die letzten Entwicklungen vor Ort auch bezüglich möglicher Reisebehinderungen im Land informiert halten.

Thailand gehört zu jenen asiatischen Ländern, in denen Todesopfer durch die so genannte Vogelgrippe zu verzeichnen waren. Entsprechende Vorsicht und insbesondere die Einhaltung von Hygieneregeln und sonstiger Vorkehrungsmaßnahmen ist daher angeraten.

Weitere Informationen zur Vogelgrippe

Seit Anfang 2005 ist ein Ansteigen der Fälle von Dengue Fieber feststellbar. Das thailändische Gesundheitsministerium hat vor einer Epidemie gewarnt. Den besten Schutz bieten Insektenschutzmittel und lange Kleidung (vor allem in den Abendstunden). Bei hohem Fieber während oder nach einem Thailandaufenthalt wird geraten, den Arzt auf die Möglichkeit von Dengue Fieber hinzuweisen.

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen. (seit 04.02. 2004)

Seit Anfang 2004 kommt es im Süden Thailands regelmäßig zu Anschlägen radikaler muslimischer Gruppierungen. Diese sind in erster Linie gegen öffentliche Einrichtungen (Schulen, Verkehrsinfrastruktur wie Flughäfen und Eisenbahnen) und die Sicherheitskräfte gerichtet. Mittlerweile werden jedoch vermehrt auch unbeteiligte Zivilisten zu Opfern. Anschläge gegen touristische Reiseziele wurden von einzelnen Gruppen angedroht. In wiederholten Fällen kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen militanten Gruppen und Sicherheitskräften in deren Folge zahlreiche Todesopfer zu beklagen waren. Im Juli 2005 erklärte die thailändische Regierung den "besonderen Notstand" für die drei südthailändischen Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani.

Für Thailand muss daher von einer erhöhten Gefahr terroristischer Attentate ausgegangen werden. Die Sicherheitsmaßnahmen der thailändischen Regierung wurden im ganzen Land verstärkt. Weitere Anschläge, auch in den größeren Städten des Landes, können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Vor allem in den Touristenzentren wird daher besondere Vorsicht auf öffentlichen Plätzen, beim Besuch von Bars, Discos, Nachtclubs, Einkaufszentren, Märkten, Schulen und religiösen Heiligtümern dringend empfohlen. Dies gilt insbesondere auch für buddhistische Feiertage.

Bisher gab es in Thailand jedoch keine Anschläge, außer in den unter Notstandsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie in der benachbarten Provinz Songhkla.

Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani an der Grenze zu Malaysia sowie die benachbarte Provinz Songhkla wird aufgrund der anhaltenden Unruhen dringend abgeraten.

In der Provinz Satun ist erhöhte Vorsicht geboten. Es wird empfohlen, sich vor und während der Reise in den Medien und bei den lokalen Behörden über die aktuelle Situation zu informieren.

Wenngleich Bangkok eine relativ sichere Stadt ist, kommen doch Gewaltverbrechen nicht selten vor. Entsprechende Vorsicht ist daher angezeigt. Hilflos auf der Straße liegende Opfer von Verkehrsunfällen werden häufig bestohlen oder ausgeraubt.

Beim Ankauf von Schmuck und Edelsteinen ist größte Vorsicht geboten. Schmuck und Edelsteinbetrüger treiben nach wie vor ihr Unwesen, auch Geschäfte mit Geldwechslern sollten vermieden werden. In letzter Zeit wurden mehrere Fälle bekannt, wo Touristen mit hohen Gewinnversprechungen zum Glücksspiel verleitet wurden und dabei hohe Summen verloren. Es wird dringend abgeraten mit Fremden mitzugehen, auch wenn diese vertrauenserweckend wirken. Weiters werden regelmäßig Fälle bekannt, wo Touristen nach Verabreichung von Betäubungsmitteln in Getränken vorwiegend in Gaststätten und Hotels niederer Kategorie beraubt wurden.

Auf die Ein- und Ausfuhr und den Besitz (auch kleinster Mengen) von Drogen sowie den Handel mit Drogen stehen strengste Strafen (lebenslange Haftstrafe bzw. Todesstrafe)! Drogenschmuggel in und aus Thailand wie auch der illegale Drogenkonsum werden mit hohen Gefängnisstrafen geahndet. Die Regierung hat angekündigt, dass die Todesstrafe nun auch bei Ausländern vollzogen wird und es bei Drogendelikten keine Aussicht auf Amnestie gibt.

In allen Grenzzonen sind noch einzelne Minenfelder vorhanden. Es wird daher empfohlen, sich an die häufig benutzten Straßen zu halten und sich im Zweifelsfall bei den lokalen Behörden zu informieren.

Im Nordwesten des Landes kommt es vereinzelt zu bewaffneten Grenzzwischenfällen zwischen Myanmar und Thailand, die die vorübergehende Schließung der Grenze nach sich ziehen können.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 30 Tage im Land aufhalten. Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein. Fallweise müssen Reisende ihre Wiederausreise anhand eines Rückflugtickets oder eines Weiterreisetickets und ausreichende finanzielle Mittel für den Aufenthalt nachweisen können.
Bei einem über 30 Tage geplanten Aufenthalt wird empfohlen, sich ein Visum bei einer thailändischen Vertretungsbehörde zu besorgen.

Nach Ablauf des Visums muss das Land unbedingt verlassen werden. Unseriöse Reisebüros bieten gegen Bezahlung die Beschaffung eines Einreisestempels (ohne dazwischen erfolgte Ausreise) an. Im Regelfall sind solche Stempel gefälscht und führen unweigerlich zur Festnahme bei der Ausreise wegen Urkundenfälschung, ein Delikt auf das hohe Geld- und sogar Gefängnisstrafen stehen.

 

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro, US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 200 Zigaretten oder 250 Gramm Tabak sowie 1 Liter Alkohol). Die Einfuhr von Pflanzen und pflanzlichen Lebensmitteln unterliegt Beschränkungen. Auf die Einfuhr von Drogen stehen strengste Strafen (lebenslange Haftstrafe bzw. Todesstrafe)!

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 20.000.- Baht (500.000.- für Reisen ins benachbarte Ausland), die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt. Der Export von Antiquitäten, Kunstgegenständen und religiösen Gegenständen (mit Ausnahme von kleinen Buddhafiguren, die am Körper getragen werden) bedarf einer Exportgenehmigung.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Tropisches Klima, es gibt daher keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober, November bis Februar sind relativ kühl (Durchschnitt 25 bis 30° Celsius), der Rest des Jahres ist heiß.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Alle erforderlichen medizinischen Einrichtungen sind in Bangkok und anderen größeren Städten vorhanden. Zahlreiche Ärzte haben in Europa und Amerika studiert und sprechen daher Englisch (manche auch Deutsch). Die meisten Privatkrankenhäuser akzeptieren gängige Kreditkarten. Der HIV/AIDS Anteil ist unter den Prostituierten besonders hoch, Vorsichtsmaßnahmen werden daher dringend empfohlen.

 

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Rundreisende und Individualtouristen sowie bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Japan-B-Enzephalitis, für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten weiters gegen Tollwut. Thailändische Ärzte raten von der Einnahme von Malariaprophylaxe wegen der Nebenwirkungen ab. Bei Verzicht auf Prophylaxe wird neuerdings die Mitnahme eines sogenannten "Malaria-stand-by-Mittels (soll bei Einnahme sofort nach Auftreten der ersten Symptome den Ausbruch der Krankheit verhindern) empfohlen.

Vorsicht

Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Eisenbahnen, Busverbindungen. Im Stadtgebiet von Bangkok sind nur Taxis mit der Aufschrift 'Taxi Meter', die über ein Taxameter (bestehen Sie darauf, dass dieser auch eingeschalten wird), verfügen, zu empfehlen. Massenverkehrsmittel, mit Ausnahme überfüllter- aber z. T. klimatisierter - Autobusse, ist für einige Gegenden Bangkoks der "Skytrain"; für jene Zonen, welche von den zwei Skytrain-Linien befahren werden, stellt er dank separatem Gleiskörper ein attraktives und schnelles, wenngleich nicht billiges Massenverkehrsmittel dar. Auch die im Jahr 2004 eröffnete U-Bahn entspricht westlichem Standard. Da die Zahl der Verkehrsunfälle in letzter Zeit beträchtlich zugenommen hat, wird vom Lenken und Anmieten von Kraftfahrzeugen und vor allem Motorrädern aus Sicherheitsgründen abgeraten. Besonders Motorräder sind meist unterversichert und im Falle von Unfall oder Diebstahl ergibt sich für den Mieter ein hoher Selbstbehalt, der bis zur Höhe des Neuwerts reichen kann. Das Fehlen eines Verkehrskonzeptes und das rapide Anwachsen der Zahl der Autos bewirkt praktisch ständig Verkehrsstörungen in der Hauptstadt. Achtung, in Thailand herrscht Linksverkehr.

Der sowohl national als auch international operierenden Fluglinie "Phuket Air" wurden wegen Nichterfüllen der Sicherheitsauflagen sowohl in Großbritannien als auch in den Niederlanden die Landerechte entzogen.

 

Sonstiges

Reisende sind verpflichtet stets ihre Ausweise mit sich zu führen (Das ledigliche Mitführen einer Passkopie, die den Einreisestempel enthält, ist im Regelfall ausreichend, entspricht aber nicht der gesetzlichen Bestimmung und könnte daher in Ausnahmefällen zu einer kurzfristigen Anhaltung führen). Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

Weitere hilfreiche Informationen

Thailändische Touristeninformation (in englischer Sprache)

 

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