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Tansania

Hauptstadt:

Dodoma

Int. Kennzeichen:

TZ

Sprache:

Kisuaheli

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Währung:

1 Tansania-Schilling (T.Sh.) = 100 cents (c)

Zeitdifferenz zu MEZ:

+2 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+1 h

Elektrischer Strom:

240 Volt/50 Hertz, dreipolige Stecker (Zwischenstecker erforderlich)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 07.06.2005

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

In Ostafrika besteht erhöhte Gefahr terroristischer Aktivitäten. Es hat wiederholt Hinweise auf mögliche Planungen von Terroranschlägen gegen von Ausländern oder westlichen Touristen frequentierte Einrichtungen in Ostafrika gegeben, die auch Tansania betreffen könnten. Reisende werden beim Beusch von touristischen Sehenswürdikeiten und religiösen Stätten zu äußerster Vorsicht aufgerufen.

Die politische Lage auf Sansibar (Unguja und Pemba) ist nach wie vor angespannt und damit verbundene Gewaltausbrüche können nicht ausgeschlossen werden. Versammlungen bzw. Demonstrationen jeder Art sollten jedenfalls gemieden werden. Aus Rücksicht auf die örtlichen Gegebenheiten und Gebräuche sollten weibliche Reisende auf freizügige Kleidung in "Stone Town" verzichten (keine Shorts oder kurze Röcke, ärmellos). Einsame Gegenden und Strände abseits von Hotelanlagen sollten aus Sicherheitsgründen auch tagsüber gemieden werden. Bezüglich des Festlandes wird bemerkt, dass bei der Planung von Überlandfahrten dahingehend Rücksicht genommen werden sollte, dass das Ziel noch bei Tageslicht erreicht wird. Individualreisende sollten bereits bei der Planung der Reiseroute und noch einmal vor Antritt der Reise Informationen bezüglich der Sicherheitsbedingungen einholen. Vor Reisen mit Überlandbussen (Intercity-Bussen) wird abgeraten, da sich Lenker nur selten an die Richtgeschwindigkeiten halten und die schlechten Straßenverhältnisse bzw. unzureichend gewartete Fahrzeuge häufig Ursachen von schweren Verkehrsunfällen sind. Erhöhte Vorsicht wird bei Stadtrundgängen in Arusha empfohlen. Reisedokumente, Tickets und größere Bargeldbeträge sollten im Hotelsafe deponiert werden, da es immer wieder zu Diebstählen und Überfällen auf Touristen kommt. Wegen Flüchtlingsproblemen in Ngara und Kagera sollten diese Regionen gänzlich gemieden werden.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss oder bei der Einreise gegen eine Gebühr von USD 50,- ausgestellt wird. Der Reisepaß muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, doch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar, Pfund Sterling oder € in bar, Travellerschecks oder alle gängigen Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250 Gramm Tabak sowie 1 Liter Alkohol). Eine Videokamera darf zollfrei für den persönlichen Gebrauch eingeführt werden, muß aber deklariert werden.

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt. Die Ausfuhr von Gegenständen, die aus dem Material geschützter Tiere hergestellt sind und nicht den Vorschriften des Washingtoner Artenschutzabkommen entsprechen, ist verboten.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Es gibt zwei Regenperioden von März bis Mai und November/Dezember. Die Küstengebiete sind heiß und feucht, während es im Zentralplateau eher trocken ist.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard. Die Zahl der HIV-infizierten Personen und an AIDS Verstorbenen unter der Lokalbevölkerung ist sehr hoch, Vorsichtsmaßnahmen werden daher dringend empfohlen.

In der Manayra Region (den Orten Okesumit, Ruani und Ruvremit) ist es zu einem Ausbruch von Cholera gekommen. Auch in Dar es Salaam wurden einige Fälle gemeldet.

Seit Oktober 2000 sind bei sieben aus Osttansania rückkehrenden Touristen/innen Infektionen mit Erregern der afrikanischen Schlafkrankheit diagnostiziert worden. Die Erreger der Schlafkrankheit sind Trypanosomen und werden von Tsetsefliegen, einer Bremsenart, durch Biss übertragen. Der Biss einer Tsetsefliege ist sehr schmerzhaft und es entwickelt sich häufig an dieser Stelle, falls Trypanosomen übertragen werden, eine deutliche Hautläsion. Die Parasiten befallen über die Blut- und Lymphgefäße die inneren Organe, passieren im weiteren Krankheitsverlauf die Blut-Hirn-Schranke und gelangen somit ins Gehirn, wo sie ein schweres Krankheitsbild hervorrufen, das unbehandelt tödlich endet. Die Tsetsefliege ist gegen Insektenschutzmittel resident und sticht auch durch dünne Kleidung, das Tragen von langen Hosen und langärmeliger Bekleidung stärkeren Materials wird empfohlen. Die Patienten werden häufig unter der Verdachtsdiagnose Malaria mit hohem Fieber eingewiesen, im Blut findet man die charakteristischen Trypanosomen. Bei Auftreten von Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen, vergrößerten Lymphknoten und dem Auftreten einer schmerzhaften Insektenbisswunde sollte eine umgehende ärztliche Untersuchung erfolgen. Eine frühzeitige Behandlung der Schlafkrankheit (Trypasomiasis) mit Medikamenten ist anzustreben, um einen Befall des Zentralnervensystems zu vermeiden.

 

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten allen Reisenden empfohlen). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten sowie Rundreisenden eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und eitrige Gehirnhautentzündung, für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten zusätzlich gegen Tollwut. Malariaprophylaxe für das ganze Land wird angeraten.

Vorsicht

Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz. Bei Autofahrten sind der österreichische Führerschein und die Zulassung sowie eventuell ein Carnet de Passage mitzuführen. Für Leihwagen ist ein internationaler Führerschein zu empfehlen, eine Haftpflichtversicherung ist obligat. Achtung, in Tansania Linksverkehr.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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