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Sri Lanka

Hauptstadt:

Colombo

Int. Kennzeichen:

LK

Sprache:

Singalesisch (Sinhala), Tamil

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Währung:

1 Sri Lanka Rupie (SLR) = 100 cents

Zeitdifferenz zu MEZ:

+5 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+4 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, UK-Dreipunktestecker (Zwischenstecker erforderlich, lokal erhältlich)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Sicherheit

Letzte Aktualisierung: 18.10.2006

Hohes Sicherheitsrisiko für die nördlichen und östlichen Provinzen (unverändert seit 28.04.2006) . Erhöhtes Sicherheitsrisiko für den Rest des Landes.

Vor Reisen in den Norden und Osten/Südosten Sri Lankas (von Puttalam im Westen bis Trincomalee im Osten inklusive Jaffna Halbinsel, alle östlichen Distrikte von Batticaloa und Trincomalee sowie die Küstengebiete von Ampara Distrikt von Pottuvil nordwärts) wird abgeraten. Es wird eindringlich empfohlen, die Konfliktgebiete im Norden und Osten des Landes zu verlassen.

Im Norden und Osten des Landes kommt es immer wieder zu schweren Gefechten zwischen LTTE-Rebellen und Regierungstruppen, die erst kürzlich auf LTTE-Gebiet vorgedrungen sind. Das Waffenstillstandsabkommen von 2002 ist de facto außer kraft gesetzt.

Zu den Opfern der gewalttätigen Auseinandersetzungen gehören zunehmend auch Zivilisten und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen.

Erhöhte Sicherheitsgefährdung gilt für die restlichen Gebiete des Landes, inklusive Colombo und die südlichen Küstengebiete um die Stadt Galle, deren Marinebasis am 18.10.2006 , nach Jahren der Ruhe, Ziel eines Angriffes der LTTE – Rebellen wurde.

Zwischen Anfang der Achtziger Jahre und Ende 2002 herrschte auf Sri Lanka ein Bürgerkrieg, bei dem ca. 65.000 Menschen ums Leben gekommen sind. Im September 2002 kam es zur historischen Unterzeichnung eines Waffenstillstandsabkommens zwischen der srilankischen Regierung und der tamilischen Separatistenorganisation LTTE ("srilankischen Tiger"), die für ein unabhängiges tamilisches Gebiet ("Eelam") kämpft. Die auf das Waffenstillstandsabkommen anschließenden Friedensverhandlungen wurden jedoch Ende 2003 wegen Uneinigkeiten abgebrochen und konnten trotz intensivster Bemühungen Norwegens, das in diesem Konflikt als Friedensvermittler tätig ist, nicht wieder aufgenommen werden. Im April 2004 kam es innerhalb der LTTE zu einer Spaltung, die zur Etablierung einer tamilischen paramilitärischen Truppe (der so genannten Karuna-Gruppe) im Osten des Landes führte und die Sicherheitslage noch weiter destabilisierte. Seit der Ermordung des srilankischen Außenministers im August 2005 gilt auf Sri Lanka ein Ausnahmezustand, der den Sicherheitskräften erweiterte Untersuchungsmöglichkeiten einräumt.

Seit August 2006 hat sich die Lage verschärft, gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen, der LTTE und paramilitärischen Gruppierungen sind an der Tagesordnung, womit das Waffenstillstandsabkommen faktisch gebrochen ist (zuletzt am 16. Oktober 2006 ein schwerer Anschlag von tamilischen Rebellen gegen einen Militärkonvoi der srilankischen Armee 190 km nordöstlich der Hauptstadt Colombo mit fast 100 Toten und zahlreichen Verletzten, darunter auch Zivilisten).

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen. Prinzipiell wird Reisenden geraten, wo immer sie sich im Land aufhalten, sich von Menschenansammlungen und Militärinstallationen fern zu halten.

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss (für touristische Besuche bis zu einem Monat auch am Grenzübergang erhältlich). Der Reisepass muss 2 Monate länger als das Visum gültig sein.

Visa für Touristen können im Land selbst nicht mehr in andere Aufenthaltstitel (z.B. für Hilfsorganisationen, Studenten etc.)umgewandelt werden.

 

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von SLR 1.000, die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt (ab umgerechnet 5.000.- US Dollar aber Deklarationspflicht). Die Einfuhr der indischen und pakistanischen Währung ist verboten. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Geldwechsel ist nur bei autorisierten Stellen, Banken und Hotels, die den Umtausch auf einem dafür bestimmten Formular bestätigen, möglich. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 200 Zigaretten oder 50 Zigarren sowie 2 Liter Wein und 1 1/2 Liter Spirituosen). Geschenke sind zollpflichtig. Wertgegenstände müssen bei der Einfuhr deklariert werden.

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von SLR 1.000, die Mitnahme von Fremdwährung bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Das Reisegepäck muß vollständig wiederausgeführt werden.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Es herrscht tropisches Monsunklima, im Norden/Nordosten heißes und trockenes Klima (Regenzeit von November bis Februar), im Süden/Südwesten heiß und feucht (Regenzeit von Mai bis September). Das zentrale Bergland ist trocken, teils feucht und kühl (Regenzeit Juli bis November).

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten entspricht die Lage in den Krankenhäusern vor allem im Landesinneren nicht dem westeuropäischen Standard. Das öffentliche Gesundheitswesen ist nur sehr eingeschränkt vorhanden. Im Hinblick auf die unzureichende medizinische Ausrüstung in Spitälern ist von Operationen abzuraten. Bei schweren Erkrankungen bzw. Unfällen ist der Rücktransport nach Österreich angeraten.

Weitere Informationen zur Vogelgrippe

 

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und Tollwut, Rundreisenden zusätzlich gegen Japan-B-Enzephalitis. Malariaprophylaxe für das ganze Land (außer die Touristengebiete/Küste) wird angeraten.

Vorsicht

Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Bei Autofahrten sind der zwischenstaatliche Führerschein und die Zulassung sowie eventuell ein Carnet de Passage mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muß an der Grenze abgeschlossen werden. Achtung, auf Sri Lanka Linksverkehr.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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