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Serbien

Hauptstadt:

Belgrad

Int. Kennzeichen:

 

Sprache:

Serbisch; Albanisch (im Kosovo); Ungarisch, Kroatisch, Slowakisch, Ruthenisch (Vojvodina)

Gängige Fremdsprachen:

Englisch, Deutsch, Italienisch

Währung:

In Serbien: 1 Dinar (Din) = 100 Para (1 EURO = ca. 88 Dinar) Im KOSOVO und in MONTENEGRO: 1 EURO = 100 Cent

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 16.10.2006

Am 09. März 2006 wurde seitens offizieller Stellen das erstmalige Auftreten des Vogelgrippevirus H5N1 bestätigt. Es wird daher zu erhöhter Vorsicht geraten. Beachten Sie daher auch unsere

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Erhöhte Sicherheitsgefährdung (seit 23.03.2004)/Hohe Sicherheitsgefährdung (Kosovo)

2006 ist aufgrund des Statusprozesses ein besonders wichtiges Jahr für den Kosovo. Provokationen können in dieser Situation sehr rasch und unvorhersehbar weit reichende Folgen haben. Jeder Reisende sollte sich dessen bewusst sein. Es wird weiterhin von nicht unbedingt notwendigen Reisen abgeraten.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem hohen/erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung ganz besonders bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende (mit österreichischer Staatsbürgerschaft) dürfen sich ohne Visum bis zu einer Dauer von 90 Tagen im Land aufhalten. Der Reisepass muss bei der Ausreise noch gültig sein. Für längerfristige Reisen wäre weiterhin ein Visum an den Vertretungsbehörden von Serbien und Montenegro zu beantragen.

Die Einreise in den Kosovo ist ebenfalls ohne Visum mit gültigem Reisepass möglich. Bei der Einreise wird ein Einreiseformular mit den persönlichen Daten ausgestellt, das bei der Ausreise vorzuweisen ist. Allenfalls können Unterlagen zur Überprüfung des Aufenthaltszwecks verlangt werden (bei Geschäftsreisenden: Korrespondenz; bei Touristen: Hotelreservierung, Adresse von Angehörigen). Wichtige Information für alle männlichen Reisenden, die derzeit die serbisch-montenegrinische Staatsangehörigkeit besitzen bzw. diese oder die jugoslawische Staatsangehörigkeit früher besessen haben: Eine Bestätigung über die Ableistung des Präsenz- bzw. Zivildienstes in Österreich ist der zuständigen serbisch-montenegrinischen Behörde (eventuell über die Botschaft von Serbien und Montenegro in Wien) schriftlich zur Kenntnis zu bringen. Zudem sollte bei der Einreise nach Serbien und Montenegro eine schriftliche Wehr - bzw. Zivildienstbestätigung mitgeführt werden. Diese Maßnahmen dienen dazu, einer möglichen Festnahme wegen Nichtableistung des Militärdienstes vorzubeugen.

 

Einfuhr

Die Einfuhr und die Ausfuhr von Fremdwährung oder Landeswährung (YU-Dinar) bis zu einem Gesamtgegenwert von EUR 5.000,- ist ohne Deklaration erlaubt. Es zählt die Summe des Wertes aller mitgeführten Währungen. Fremdwährungs- und YU-Dinarbeträge, die den Gesamtgegenwert von EUR 5.000,- übersteigen, sind deklarationspflichtig, wobei der YU-Dinar-Erwerb durch entsprechende Wechselbestätigungen nachzuweisen wäre. Die Ausfuhr von Fremdwährungsbeträgen im Gegenwert von über EUR 5.000,- ist nur in der Höhe statthaft, die bei der Einfuhr deklariert worden ist. In diesem Zusammenhang wird empfohlen, auf die Ausstellung, bzw. Vidierung einer schriftlichen Devisendeklaration durch die Grenzbehörden zu bestehen.
Verstösse gegen die Deklarationspflicht können bei Ausreise mit Beschlagnahme der Geldmittel geahndet werden. Die Rückgabe des Geldes ist mit langwierigen, oft jahrelangen Prozeduren verbunden. Im Falle einer Beschlagnahme ist auf jeden Fall auf einer schriftlichen Bestätigung zu bestehen, ohne die eine Refundierung des beschlagnahmten Geldes aussichtslos ist.

Der Geldwechsel von EURO ist möglich, Euroschecks und Kreditkarten werden nur selten akzeptiert. Umtauschbelege sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Darüber hinaus gehende Gegenstände müssen bei der Einreise deklariert werden.

 

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Umtauschbelege sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden.
Die Ausfuhr von Fremdwährungsbeträgen im Gegenwert von über EUR 5.000,- ist nur in der Höhe statthaft, die bei der Einfuhr deklariert worden ist. In diesem Zusammenhang wird empfohlen, auf die Ausstellung, bzw. Vidierung einer schriftlichen Devisendeklaration durch die Grenzbehörden zu bestehen. Verstösse gegen die Deklarationspflicht können bei Ausreise mit Beschlagnahme der Geldmittel geahndet werden. Die Rückgabe des Geldes ist mit langwierigen, oft jahrelangen Prozeduren verbunden. Im Falle einer Beschlagnahme ist auf jeden Fall auf einer schriftlichen Bestätigung zu bestehen, ohne die eine Refundierung des beschlagnahmten Geldes aussichtslos ist.
Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Kontinentales Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern im Landesinneren (mitteleuropäische Vegetation: Laub- und Nadelwälder), an der Küste (Montenegro) mediterranes Klima mit durchschnittlich wärmeren Temperaturen und Mittelmeervegetation. Im Tiefland Steppenvegetation, magere Karstheide im Kalkgebirge.

Ratschläge

Die geographischen und klimatischen Verhältnisse im Land verlangen keine von der österreichischen verschiedene Lebensweise.

Gesundheit

Aufgrund der unzureichenden hygienischen Verhältnisse und der mangelnden medizinischen Versorgung entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard, so dass häufig nicht einmal eine angemessene Betreuung von Notfall-Patienten gesichert ist. Es gibt nur einige gute private Kliniken oder Arztpraxen. Es ist anzuraten einen Auslandskrankenschein (A-YU 3) mitzunehmen. Für den Süden Serbiens siehe nachstehende Krim-Kongo-Fieber-Information. Kosovo: Vermehrte Fälle des sogenannten Krim-Kongo-Fiebers, das vor allem durch Hyaloma-Zecken übertragen, aber auch durch Menschen verbreitet wird und erstmals 1986 im Kosovo aufgetreten ist. Derzeit gibt es gegen diese Krankheit keine sichere Impfung. Bei Auftreten von hohem mit Blutungen einhergehenden (hämorrhagischen) Fieber und Übelkeit sollte möglichst rasch ein Arzt aufgesucht werden. Im Kosovo und im Süden Serbiens sind vier Menschen am hämorrhagischen Krim-Kongo-Fieber gestorben. Bei mehr als 35 weiteren besteht der Veracht auf eine Infektion mit dem Erreger. Die Sterblichkeit beträgt je nach Virusstamm bis zu 70 Prozent. Sollten verseuchte Gebiete nicht vermieden werden können, ist es ratsam, helle Bekleidung zu tragen und diese regelmäßig nach Zecken abzusuchen. Die Ärmel sollten möglichst lang und geknöpft, die Hosenbeine mit Socken überdeckt sein. Es gibt im Kosovo darüberhinaus mehrere Umwelteinflüsse, die eindeutige Gesundheitsgefährdungen mit sich bringen - vor allem veraltete Industrieanlagen wie z.B. die beiden Kraftwerke in unmittelbarer Umgebung von Pristina sowie die Trepca-Werke bei Mitrovica. Unter anderem dürfte gemäß bisherigen Untersuchungen die Gefahr erhöhter Bleibelastung vorliegen.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben.

Vorsicht

Die hygienischen Verhältnisse entsprechen vor allem im Süden nicht dem europäischen Standard. Das Leitungswasser (vor allem in Belgrad) ist stark gechlort und sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht ein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport sollte dennoch in Betracht gezogen werden. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Eisenbahnen, Busverbindungen. Bei Autofahrten sind der österreichische Führerschein und die Zulassung mitzuführen. Seit 01. März 2002 gilt die grüne Karte österreichischer Fahrzeuge wieder für Serbien und Montenegro; der Abschluss einer Grenzversicherung ist nicht mehr nötig. Es gilt 0,5 Promille. Die Einreise mit dem PKW sollte grundsätzlich nur mit gefülltem Tank erfolgen, da es bei der Treibstoffversorgung zu Problemen kommen kann (s.o.). Abgesehen vom üblichen 5 Liter-Reservekanister ist die Mitnahme von Treibstoff in Kanistern jedoch unzulässig (bei Zuwiderhandeln muss damit gerechnet werden, dass die Einreise verweigert wird). Für die Benützung von Autobahnen und ähnlich ausgebauten Straßen sind Gebühren zu entrichten. Von einem Ausweichen auf Landstraßen zur Umgehung der Mautgebühr wird aufgrund des schlechten Straßenzustandes abgeraten.

 

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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