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Sambia
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Hauptstadt:
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Lusaka
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Int. Kennzeichen:
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ZM
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Sprache:
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Englisch; Bemba, Nyanja, Tonga, Chokwe u.a. Bantu-Sprachen
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Währung:
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1 Kwacha (K) = 100 Ngwee (N)
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Zeitdifferenz zu MEZ:
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+1 h
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Elektrischer Strom:
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240 Volt/50 Hertz, britische Stecker (Zwischenstecker erforderlich)
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Links
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Besondere Hinweise
Hier finden sie aktuelle Reisewarnungen und Reiseinformationen
Letzte Aktualisierung: 08.06.2006
Informationen zur Vogelgrippe
Sicherheit
Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen
In den Großstädten (Lusaka, Städte im Copperbelt sowie Touristenzentren) sollte aufgrund der starken Kriminalität (Taschendiebstähle, Autoeinbrüche, “car-jacking“, aber auch bewaffnete Raubüberfälle) nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten photokopiert werden. Ziel von Fahrzeugentführungen sind vor allem Geländefahrzeuge der gehobenen Klasse, die vor Zufahrten zu Grundstücken auf Einlass warten. Leisten Sie bei Überfällen unter keinen Umständen Widerstand. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten. Nachtfahrten sollten vermieden werden.
Auf Fahrten in die Grenzregionen zu Angola und der Demokratischen Republik Kongo sollte aufgrund möglicher Übergriffe verzichtet werden. Beim Photographieren und Filmen ist Vorsicht geboten. Anlagen von strategischer Bedeutung, wie Brücken, Eisenbahnanlagen und öffentliche Gebäude (dazu zählen auch die Postämter) dürfen nicht photographiert werden.
Einreise
Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Der Reisepass muss bei der Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.
Eine Verlängerung des Aufenthalts ist rechtzeitig bei der Immigrationsbehörde zu beantragen, da ein Ausreiseversuch mit abgelaufenem Visum zu Schwierigkeiten führt, die bis zur vorübergehenden Verhaftung führen können. Visa mit einmaliger Einreise können, wenn auch sehr zeitintensiv, durch Einholen eines "re-entry permit" erweitert werden.
Einfuhr
Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 10.000.- Kwacha, die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt, jedoch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar und € in bar oder Travellerschecks. Der Euro hat sich als Zahlungsmittel noch nicht überall durchgesetzt, insbesondere nicht außerhalb der Hauptstadt. Geldwechsel ist nur bei autorisierten Instituten möglich, die Wechselbestätigung ist bis zum Verlassen des Landes aufzuheben. Die Banken akzeptieren keine Dollarnoten, die vor 1996 gedruckt wurden.
Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 200 Zigaretten oder 450 Gramm Tabak sowie 1 offene Flasche Alkohol).
Für Videokameras, Musikinstrumente oder andere Luxusgüter muss ein vorübergehendes Einfuhrpapier ausgefüllt werden, das bei der Ausreise zusammen mit den Gegenständen wieder vorgelegt werden muss.
Ausfuhr
Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 10.000.- Kwacha, die Mitnahme von Fremdwährung bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.
Klima
Tropisches Klima, gemildert durch die Höhenlage. Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit dauert von November bis April, die Periode von Mai bis August ist trocken und relativ kühl, September bis November hingegen sind heiß und trocken.
Ratschläge
Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.
Gesundheit
Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Mit Rücksicht auf die mangelhafte ärztliche Betreuung sollte sich niemand mit einem chronischen Leiden längere Zeit in Sambia aufhalten.
Impfungen
Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten allen Reisenden zu empfehlen). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt das Institut für Tropenmedizin Wien (Tel. 403-83-43) jedoch für Rundreisende und Individualtouristen sowie Camper eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und eitrige Gehirnhautentzündung, für Individualtouristen und Camper zusätzlich gegen Hepatitis B und Tollwut. Malariaprophylaxe für das ganze Land wird angeraten.
Vorsicht
Normale Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen sind besonders zu beachten. Vorsicht ist beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Baden oder Waten in offenen Gewässern ist wegen akuter Ansteckungsgefahr durch Bilharzia strikt zu vermeiden. Nach einem Aufenthalt in von Tsetse-Fliegen verseuchten Gebieten müssen allfällige Symptome (länger andauernde Schwellungen nach Biß, vor allem in der Nackengegend) genau beobachtet und sofort behandelt werden. Wegen des Vorkommen der Putsy-Fliege soll nur Wäsche verwendet werden, die entweder mit heißem Eisen (nicht nur warm, wie bei synthetischen Stoffen) gebügelt oder ansonsten im Zimmer (ohne Zutritt von Insekten) getrocknet wird. Aus den Eiern der Putsy-Fliege entwickelt sich ein Wurm, der sich in die Haut des Trägers bohrt und größere Entzündungen hervorrufen kann. Aus dem gleichen Grund sind auch keine feuchten Handtücher etc. im Freien zu belassen, sondern nach einmaliger Verwendung sofort zu waschen und zu bügeln.Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.
Nach starken Regenfällen treten manchmal Cholera-Fälle auf. Reisende sollten daher die Grundregeln der Nahrungsmittelhygiene strikt beachten.
Versicherung
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.
Verkehr
Lokal Mietwagen und Taxis (relativ günstiger) Die öffentlichen Überlandbusse sind überfüllt und pannenanfällig. Viele Strassen sind in sehr schlechtem Zustand, vor allem in der Regenzeit (November bis April) ist wegen der plötzlich auftretenden Fluten bei Überlandfahrten äußerste Vorsicht geboten. Bei Autofahrten sind der zwischenstaatliche Führerschein und die Zulassung mitzuführen. Es muss eine temporäre Einfuhrbewilligung ausgestellt werden. Eine Haftpflichtversicherung muss an der Grenze abgeschlossen werden. Achtung, in Sambia Linksverkehr.
Sonstiges
Lokale Vorschriften
Der Besitz von Rauschgift ist strengstens verboten. Auch das Rauchen einer Marihuanazigarette wird strengstens geahndet.
Es ist ein Vergehen, während des Autofahrens ein Mobiltelefon zu verwenden.
Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.
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