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Rumänien

Hauptstadt:

Bukarest

Int. Kennzeichen:

RO

Sprache:

Rumänisch, Minderheitensprachen (Ungarisch, Deutsch, Serbisch, Ukrainisch, Armenisch, Jiddisch, Türkisch, Romanes)

Gängige Fremdsprachen:

Englisch, Deutsch, Französisch

Währung:

1 Leu (Mehrzahl Lei; RON)

Zeitdifferenz zu MEZ:

+1 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+1 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 26.05.2006

Informationen zur Vogelgrippe

Überschwemmungen haben vor allem an der Schwarzmeerküste südlich von Konstanza und in Gebieten im Umkreis von Bukarest erhebliche Schäden an Gebäuden und an der Infrastruktur verursacht.

Achtung:

Seit 1. Juli 2005 gibt es neue Lei (rumänische Währung). Der Wert eines neuen Leu entspricht dem Gegenwert von 10.000 alten Lei. Beide Währungen werden bis einschließlich 31.12.2006 nebeneinander existieren. Ab dem geplanten EU-Beitritt 2007 wird dann nur noch der neue Leu gelten.

Auf das Betrugsrisiko vor allem beim Geldwechsel und bei der Entgegennahme von Wechselgeld wird hingewiesen.

 

Sicherheit

Es bestehen keine spezifischen Risken für Reisende aus dem Ausland. Die üblicherweise gebotenen Vorsichtsmaßnahmen – in Großstädten und Touristenzentren wenig Bargeld mitführen, Photokopien von Dokumenten im Hotel deponieren, Geldstrafen an Sicherheitsorgane nur in deren Amtsräumen und gegen Quittung zahlen, Vorsicht vor Bettlerbanden u.a. – sind zu beachten. Geld sollte nur in Banken oder Wechselstuben umgetauscht werden, keinesfalls bei Geldwechslern auf der Straße. In den größeren Städten bestehen die üblichen Bankomat-Fazilitäten. Pkws sollten möglichst diebstahlssicher geparkt werden. Autofahren in den Nachtstunden sollte vermieden werden, man muss mit jeder erdenklichen Gefahr, wie etwa unbeleuchteten Pferdefuhrwerken und Radfahrern, Tierherden, etc. auf Landstraßen rechnen. Bei nächtlichen Zugfahrten wird auf die Gefahr von Diebstählen hingewiesen. Das Photographieren von militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung ist verboten.

Einreise

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 90 Tage innerhalb von 6 Monaten ab der ersten Einreise in Rumänien aufhalten. Der Reisepass muss beim Zeitpunkt der Einreise nach Rumänien noch mindestens sechs Monate lang gültig sein. Die Einreise kann auch mit einem gültigen Personalausweis erfolgen.

 

Einfuhr

Die Einfuhr der Landes- bzw. von Fremdwährung ist bis zu einem Betrag von umgerechnet USD 10.000,-- erlaubt. Beträge ab einem Gegenwert von umgerechnet USD 1.000,-- müssen jedoch deklariert werden. Kreditkarten werden im allgemeinen akzeptiert. Aufgrund sehr unterschiedlicher Provisionen beim Geldwechsel wird die Benützung von Bankomaten zur Behebung von Bargeld empfohlen. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 200 Zigaretten oder 200 Gramm Tabak sowie 1 Liter Spirituosen und 4 Liter Wein oder Bier sowie 1kg Nahrungsmittel). Wertgegenstände müssen bei der Einreise deklariert werden. Die Einfuhr von Fleisch oder Milchprodukten ist verboten. Bei einem Grenzübertritt obligatorisch angemeldet werden müssen Waffen, Munition, Explosivmittel oder radioaktive Stoffe, Kulturgüter oder andere Gegenstände von besonderem Wert (Gold, Silber oder elektronische Geräte).

Ausfuhr

Es dürfen keine höheren Währungsbeträge ausgeführt werden als bei der Einreise deklariert wurden. Kunstgegenstände dürfen gegen Vorlage der Quittung, Antiquitäten nur mit Genehmigung ausgeführt werden. Eine über den Reiseproviant hinausgehende Ausfuhr von Nahrungsmitteln ist nicht erlaubt, ebenso die Ausfuhr von Benzin in Reservekanistern.

 

Klima

Kontinentales Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern. Innerhalb des Karpartenbogens (Siebenbürgen und Maramuresch) sind die Temperaturen sowohl im Sommer als auch im Winter niedriger.

Ratschläge

Die geographischen und klimatischen Verhältnisse im Land verlangen keine von der österreichischen verschiedenen Lebensweise. Der Besitz auch geringster Mengen aller Arten von Drogen wird verhältnismäßig schwer geahndet und kann monatelange Untersuchungshaft zur Folge haben.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse, der veralteten Ausrüstung und des Medikamentenmangels entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard. Vor sich abzeichnenden notwendigen Spitalsaufenthalten sollte möglichst die Heimreise angetreten werden. Von Spitalsaufenthalten - abgesehen von unvermeidbaren Fällen (Unfälle, Akutfälle) - ist in Rumänien abzuraten. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen sowie Einwegspritzen beinhalten, wird empfohlen. Gängige Medikamente und medizinische Hilfsmittel können zumeist problemlos auch in Apotheken erworben werden; solle hierzu eine ärztliche Verschreibung erforderlich sein, müsste ein Arzt oder eine Gruppenpraxis aufgesucht werden (jüngere Ärzte und Ärztinnen können zumeist Englisch; Honorare sind relativ gering). Wie in anderen Gegenden mit hohen Sommertemperaturen Vorsicht bei Aufenthalten in Feuchtgebieten (Donaudelta) wegen Mückenstichen und dadurch bewirkten Krankheitsübertragungen (Encephalitis). Es wird angeraten, auf ausreichenden Insektenschutz (Kleidung, Repellentien) zu achten. Im Donaudelta gibt es jedes Jahr im Sommer vereinzelte Fälle von Cholera.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben. Wer einen längeren Aufenthalt in Bukarest oder anderen größeren Städten plant, sollte sich wegen streunender Hunde gegen Tollwut impfen lassen. Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) sind in Rumänien ca. 1,6 Millionen Personen, also 6% bis 8% der Bevölkerung, Träger des Hepatitis B-Virus (übertragbar durch Blut und Geschlechtsverkehr). Personen, die einen längeren Rumänien-Aufenthalt planen, wird eine Hepatitis-B-Impfung empfohlen.

Vorsicht

Eine Gefahrenquelle stellen die streunenden Hunde in Bukarest dar, auf die Möglichkeit von Bissverletzungen samt der Gefahr der Übertragung von Infektionskrankheiten einschließlich Tollwut wird hingewiesen. Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Bei Spaziergängen in Bukarest ist auf den teilweise schlechten Zustand der Gehsteige und der daraus resultierenden Sturzgefahr zu achten.

Versicherung

Ein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich ist noch nicht in Kraft getreten. Krankenhauskosten müssen bis dahin bei der Entlassung in Landeswährung bezahlt werden. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Seit 1. Jänner 2005 ist in Rumänien eine Straßenbenützungsgebühr („Rovinieta“) für alle Fahrzeugstypen verpflichtend. Der Preis der Jahresvignette, die bei der Post, bei den Tankstellen der PETROM sowie bei den örtlichen Stellen der Straßenbehörde gekauft werden kann, schwankt je nach Wagentyp und Einhaltung der Abgasnormen (NonEuro/Euro I/ min. Euro II). Bei Nichtbeachtung drohen Geldstrafen zwischen 3 Mio. ROL (ca. 80 Euro) und 70 Mio. ROL (ca. 1.800 Euro). Weitere Informationen können unter der Telefonnr.:0040-21-222 36 03 oder unter www.andnet.ro bezogen werden.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: dichtes Eisenbahnnetz sowie öffentliche Busse, Inlandsflugverbindungen. Lokal Taxis und Mietwagen. Das Straßennetz weist kaum Autobahnstrecken oder Schnellstraßen auf, die großen Überlandstrecken sind im allgemeinen wie Bundesstraßen mit Ortsdurchfahrten, Landwirtschaftsfahrzeugen u.a., teilweise auch starkem LKW-Verkehr. Auf kleineren Landstraßen ist mit Viehtrieb, unbeleuchteten Pferdefuhrwerken und Radfahrern zu rechnen. Mit Ausnahme der Achsen Arad-Bukarest, Bukarest-Brasov, Sibiu-Cluj, Arad-Temeswar-Craiova-Bukarest, Bukarest-Konstanza, Bukarest-Suceava und Bukarest-Jassy ist der Strassenzustand allgemein schlecht. Von Nachtfahrten mit PKW auf Überlandstrecken wird abgeraten (Vorsicht vor unbeleuchteten Pferdefuhrwerken). Bei vierspurigen Überlandstraßen sind im Regelfall die äußeren Spuren für langsameren Verkehr, die inneren Spuren für den Normalverkehr vorgesehen. Nur bei Straßen mit doppelter Trennlinie sind die äußeren Spuren für den Normalverkehr und die inneren Spuren zum Überholen (wie in Österreich) vorgesehen. Da die Stadtumfahrungen für LKWs zumeist einen sehr schlechten Straßenbelag aufweisen, ist es im Regelfall angeraten, mit dem PKW durch die Stadtzentren zu fahren. Bei Autofahrten im eigenen PKW sind der Führerschein und der Zulassungsschein mitzuführen. Die grüne Versicherungskarte ist vorgeschrieben. Es gelten 0,0 Promille. Die Einhaltung dieser Vorschrift wird in letzter Zeit verstärkt planquadratmäßig kontrolliert. Tankstellennetz mit ausreichender Dichte, auch bleifreies Benzin ist an größeren Tankstellen verfügbar. Nach einem Verkehrsunfall ist unbedingt die Polizei zu verständigen. Bis zu deren Eintreffen sollen die Fahrzeuge nicht verändert werden. Die rumänische Polizei ist ermächtigt, Strafen sofort zu kassieren. Rumänische Haftpflichtversicherungen leisten nur bis zu einer relativ geringen Höchstgrenze Schadensersatz, und es ist daher bei Verschulden des rumänischen Verkehrsteilnehmers nicht mit der vollen Schadensvergütung zu rechnen. Der Abschluss einer Kasko- und zusätzlichen Unfallversicherung ist daher zu empfehlen, auch wenn unter Umständen nicht einmal der Selbstbehalt der österreichischen Versicherung durch die rumänische Haftpflichtversicherung abgedeckt wird. Bei Verkehrsunfällen ist mit einem Ausreiseverbot von gewöhnlich 30 Tagen (Konfinierung) zu rechnen; die Beiziehung eines Rechtsanwaltes und Kontaktaufnahme mit der Konsularabteilung der Österreichischen Botschaft in Bukarest wird dringend empfohlen. Nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens wird entschieden, ob die Konfinierung aufgehoben oder eine Strafverfolgung eingeleitet wird. Fahrzeuge mit sichtbarem Karosserieschaden dürfen das Land nur mit polizeilicher Schadensbestätigung wieder verlassen, daher sind bestehende Schäden bei der Einreise unbedingt zu deklarieren. In Rumänien herrscht Rechtsverkehr. Beim Kreisverkehr hat seit 2003 der Linkskommende Vorrang! Die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten betragen: - in Städten und geschlossenen Ortschaften 50 Km/h - außerhalb geschlossener Ortschaften (Überland) 100 Km/h - auf Autobahnen 130 Km/h In Rumänien besteht Gurtanlegepflicht.

Nützliche Telefonnummern: allgemeiner Rettungsdienst (Ambulanz, Feuerwehr und Polizei): 112, POLIZEI 955, RETTUNGSDIENST 961, FEUERWEHR 981 Die Pannenhilfe des ACR (Automobil Clubul Roman) ist in Bukarest unter 0040 / 317 15 53 oder 222 22 22(Vorwahl für Bukarest: 021), mit Mobiltelefon 0040 / 0722 382 715 erreichbar, außerhalb Bukarests zeigen gelbe Straßenschilder die Rufnummern des nächsten Stützpunktes an. Pannenhilfe ist gebührenpflichtig.

 

Sonstiges

Im Falle, dass Ihnen der Grenzübertritt aus irgendeinem Grund verweigert wird, oder Sie sich durch das Verhalten des Kontrollbeamten ungerecht behandelt fühlen, wenden Sie sich an den Leiter des Grenzüberganges (oder dessen Vertreter) oder direkt an das Generalinspektorat der rumänischen Grenzpolizei in Bukarest. Tel.: 0040/21 312 11 89, oder 0040/21 413 89 63 Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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