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Nepal

Hauptstadt:

Kathmandu

Int. Kennzeichen:

NP

Sprache:

Nepali

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Währung:

1 nepalesische Rupie (NR) = 100 Paisa (P.)

Zeitdifferenz zu MEZ:

+4,45 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+3,45 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Dreipunktstecker (Zwischenstecker erforderlich)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Änderung am: 20.10.2006

Die Verlängerung des Waffenstillstands am 28. Juli 2006 um weitere drei Monate durch die Maoisten und die laufenden Friedensverhandlungen zwischen der 7-Parteienallianz und den Maoisten hat die Sicherheitslage im Land zwar etwas entschärft, dennoch bleibt die politische Lage instabil und die Sicherheitssituation unvorhersehbar. Im ganzen Land werden immer wieder Demonstrationen veranstaltet, die vereinzelt in gewalttätigen Ausschreitungen enden. Man sollte sich des Risikos für die persönliche Sicherheit bewusst sein, wachsam bleiben und Demonstrationen sowie Massenansammlungen meiden.

Da das Österreichische Honorarkonsulat derzeit vorübergehend geschlossen ist, mögen sich Österreichische Staatsbürger daher für konsularische Hilfestellung an die Deutsche Botschaft in Kathmandu, Tel.0977-1-44 12 786, Fax: 0977-1-44 16 899, e-mail: info@kathmandu.diplo.de wenden.

Sicherheit

Hohes Sicherheitsrisiko (seit 13. Mai 2004)

Die Gefahr terroristischer Anschläge ist trotz des verlängerten Waffenstillstands der Maoisten und der laufenden Friedensverhandlungen zwischen Regierung und Maoisten nicht gebannt. Es besteht nach wie vor hohes Sicherheitsrisiko, insbesondere während Massenveranstaltungen und Streiks, sowohl in Kathmandu als auch im übrigen Nepal. Mit Gewaltaktionen der Maoisten muss weiterhin gerechnet werden. Darüber hinaus kommt es häufig zu Einschränkungen der Bewegungsfreiheit durch Straßensperren, Polizeikontrollen, großräumige Umleitungen und Ausgangsverbote, die oft nur wenige Stunden vorher verhängt und über Radio verlautbart werden. Diese sind unbedingt zu beachten.

Gebiete mit starker Maoisten-Präsenz und Gebiete, in denen es in der Vergangenheit zu Anschlägen oder Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Maoisten gekommen ist, sollten gemieden werden.

Die Maoisten verlangen häufig Transitgebühren (von ca. USD 15,--/Person bis zu ca. USD 100,--/Person). Für diese Transitgebühren werden in der Regel Quittungen ausgestellt, die bei der nächsten Wegsperre den Maoisten vorzuweisen wären. Vereinzelt verlangen die Maoisten auch in Hotels und Guesthouses “Gebühren“. Darüber hinaus nehmen die maoistischen Rebellen Touristen häufig ihre Ferngläser, Kameras, Schlafsäcke und alles, was sie für den bewaffneten Kampf in der Bergregion brauchen können, ab. Widerstand gegen die Maoisten wäre unbedingt zu vermeiden.

Gelegentlich geben sich auch gewöhnliche Kriminelle als Maoisten aus und verlangen “Transitgebühren“. In der Regel sind diese brutaler und weniger höflich als die Maoisten. Bedacht genommen werden sollte auch darauf, dass durch die maoistischen Anschläge auf Infrastruktur und Telekommunikationseinrichtungen die Herbeiholung von Hilfe oft schwieriger geworden ist. Seitens der maoistischen Rebellen aber auch von politischen Parteien und von Studentenorganisationen wird immer wieder auch zu Generalstreiks (“Bandh“) aufgerufen, die lokal beschränkt oder auch das ganze Land betreffen und zu entsprechenden Behinderungen bei Reisebewegungen führen können. Für aktuelle Informationen über mögliche bevorstehende Streiks kontaktieren Sie bitte das Bürgerservice des BMaA (Tel.Nr. 0 50 11 50-4411). Ebenso nimmt die Häufigkeit von (zum Teil gewalttätigen) Demonstrationen zu. Während eines “Bandh“ sollten keine öffentlichen Busse benutzt werden (Streikbrecher, daher in der Vergangenheit Ziel von Anschlägen), sondern nur als solche gekennzeichnete Touristenbusse.

Von Demonstrationen sollte man sich unbedingt fernhalten und nicht fotografieren. Aufgrund des im ganzen Land bestehenden erhöhten Sicherheitsrisikos ist bei Reisen in Nepal derzeit äußerste Vorsicht, Wachsamkeit und genaue Beobachtung des geographischen Umfeldes geboten. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Trekker sollten nicht alleine reisen, sondern in Gruppen bleiben, nur bekannte Routen wählen und sich ausschließlich seriösen Agenturen und Führern anvertrauen.

Zu den einzelnen Gebieten in Nepal:

Landesweite Streiks, wie sie regelmäßig von Maoisten organisiert werden, beeinträchtigen den Alltag erheblich (Straßensperren, geschlossene Geschäfte etc.). Touristen sollten beachten, dass dies auch zu unvorhergesehenen Änderungen ihrer Reisearrangements führen kann. Die Situation im Land bleibt instabil und unvorhersehbar.

Kathmandu/Kathmandu-Tal:

Das öffentliche Leben in Kathmandu ist zur Normalität zurückgekehrt. Versorgungslage und Transport funktionieren außerhalb der Zeiten von Massendemonstrationen normal.

Die Situation außerhalb des Kathmandu-Tales bleibt unsicher. Streiks, Demonstrationen, Polizeisperren und Ausgangssperren können zu erheblichen Behinderungen führen, was zu unvorhergesehenen Reiseunterbrechungen führen kann.

Trotz Waffenstillstandserklärung kommt es auf allen bekannten Trekkingrouten immer wieder zu Überfällen und Gelderpressungen. Gewaltanwendung insbesondere im Falle einer Zahlungsweigerung kann nicht ausgeschlossen werden. Touristen sollten von ausgewiesenen Trekkingrouten nicht abweichen und nur in Gruppen auf Trekkingtour gehen.

Die Everest-Region als solche gilt als sicher. Allerdings sollte der Flug nach Lukla und nicht die Trekking-Route genommen werden. Die Route Jiri sollte unbedingt gemieden werden, da sie durch ein maoistisch kontrolliertes Gebiet führt. Ebenso gibt es Berichte über Überfälle und Erpressungen im Rolwaling-Tal (nördlich von Dolakha) und im Gebiet des Karnali-Flusses.

Das Langtang-Tal ist nach wie vor relativ sicher. Allerdings ist zu beachten, dass die Anreisewege häufig durch von Maoisten kontrolliertes Gebiet führen.

Von der nepalesischen Armee wurde die Trekking-Route entlang des Bhote Koshi (Fluss in Nordostnepal) aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Auch die allgemeine Kriminalität verzeichnete in letzter Zeit eine Zunahme. Von nächtlichen Fahrten mit Privatautos oder Überlandbussen muss wegen der Gefahr von Unfällen (und auch Überfällen) dringend abgeraten werden. Bei Inlandsflügen besteht angesichts schwieriger Start- und Landeverhältnisse ein erhöhtes Unfallrisiko.

Drogenkonsum und Drogenhandel wird mit sehr strengen Strafen, die bis zu lebenslanger Haft führen können, geahndet.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit hohem Sicherheitsrisiko begibt, muss sich der Gefährdung bewusst sein. Die Sicherheitssituation in Nepal kann sich rasch ändern. Es wird daher dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese auch während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden kann. Ein Touristenvisum ist auch bei Einreise am Flughafen Kathmandu erhältlich. Dazu notwendig sind zwei Passfotos und ein Betrag von US $ 30,- (Stand 09.09.2003). Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein.

 

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt, jedoch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 100 Zigaretten sowie 1 Quart Alkohol).

Ausfuhr

 

Die Ausfuhr von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Das Reisegepäck muß vollständig wiederausgeführt werden. Die Ausfuhr von Kunstgegenständen ist nur beschränkt erlaubt.

 

Klima

tropisches Klima im südlichen Gebiet, subtropisch bis gemäßigt im Zentralland, Hochgebirgsklima im Himalaja.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für alle Reisenden und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Cholera sowie bei Reisen nach Terai bzw. in den Chitwan-Nationalpark gegen Japan-B-Enzephalitis. Eine Impfung gegen Meningokokken – Meningitis sowie für Individualreisende und bei längeren Aufenthalten gegen Tollwut wird empfohlen. Malariaprophylaxe für die südlichen Landesteile (Terai und die Grenzgebiete zu Indien) wird angeraten.

http://www.reisemed.at/

 

Vorsicht

Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuß von rohem Obst und Salaten sowie einheimischer Gerichte angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: lokale Taxis, Busse und Mietwagen. Das Fahrverhalten ist gewöhnungsbedürftig und wegen mangelnder Disziplin der Verkehrsteilnehmer häufig Grund für Unfälle. Dies gilt insbesondere für Fahrten mit Überlandbussen. Da der Hinduismus Staatsreligion ist, muss im Straßenverkehr auf die willkürlich umherstreunenden Kühe Rücksicht genommen werden. Seitens der maoistischen Rebellen wird immer wieder zu Generalstreiks („Nepalbanda“) aufgerufen, die weite Teile des Landes betreffen und zu entsprechenden Behinderungen bei Reisebewegungen führen können

Sonstiges

Hinweise für Trekking-Touren: Es wird empfohlen sich genau über die Sicherheitslage vor Ort zu informieren, nur seriöse Führer und Agenturen zu beauftragen, nur bekannte Routen zu benutzen, nicht alleine zu trekken, sondern in Gruppen zu bleiben. Bei eventuellen Rettungsaktionen muss mit Schwierigkeiten gerechnet werden.

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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