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Mosambik

Hauptstadt:

Maputo

Int. Kennzeichen:

MZ

Sprache:

Portugiesisch, Kisuaheli, Makua, Nyanja und andere Bantusprachen

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Währung:

1 Conto = 1.000 Metical (MT)

Zeitdifferenz zu MEZ:

+1 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, internationale 2-Phasenstecker

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

vergangene Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Änderung am 20.11.2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Die Gewaltkriminalität ist im städtischen Bereich generell hoch.

Außerhalb der Großstädte kann es zu Anhaltungen und Diebstählen kommen. Mit einem wirksamen Polizeischutz kann im allgemeinen nicht gerechnet werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit wegen der hohen Unfallgefahr und mangelnden medizinischen Versorgung auf dem Land geboten. Autofahrten sollten daher vorzugsweise nur bei Tageslicht unternommen werden.

Es sollte nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten in legalisierter Kopie mitgeführt werden. Bei Reisen über Land wäre Fahren im Konvoi anzuraten. Seit 2005 kommt es auf allen Stränden von Mosambik (besonders Beira, Vilancoulos, Inhambane) zu Überfällen auf westliche Touristen, welche in den letzten Monaten zugenommen haben. Größte Vorsicht ist auch auf den Inseln geboten. Ausländer zählen häufig zu den Opfern von Raubdelikten. Passanten kommen in der Regel nicht zu Hilfe .

Alle Hauptstraßen sind minenfrei und in gutem Zustand. Minengefahr besteht jedoch im Busch. Fahrten sollten sich möglichst auf folgende Routen beschränken: Maputo zur südafrikanischen Grenze (Ressano Garcia/Komatipoort Grenzposten); Maputo zur Grenze mit Swasiland (Grenzort Namaacha); Maputo in nördlicher Richtung bis Inhambane; Beira nach Simbabwe (Beira Korridor); Beira nach Malawi (über den Tete-Korridor). Das Photographieren von militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung ist verboten.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muß sich der Gefährdung bewußt sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das nach Möglichkeit bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden soll. Die Ausstellung eines Visums bei der Mosambikanischen Botschaft in Harare ist zwar möglich, sollte aber vermieden werden, da dies häufig mit Schwierigkeiten verbunden ist und mehrere Tage in Anspruch nehmen kann.Visa zur einmaligen Einreise können grundsätzlich auch an den größeren Grenzübergängen nach Mosambik und auf den Flughäfen in Maputo und Beira beantragt werden. Der Reisepass muss bei der Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Bei der Einreise mit dem Auto ist eine Gebühr zu entrichten. Photokopierte Dokumente werden an der Grenze nicht akzeptiert und sind auch innerhalb des Landes nur in beglaubigter Form gültig.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, doch deklarationspflichtig. In allen großen Hotels in Maputo und Beira werden Kreditkarten akzeptiert, im Norden des Landes werden USD und südafrikanische Rand in bar bevorzugt. EURO werden außerhalb Maputos nur selten akzeptiert.Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 200 Zigaretten oder 250 Gramm Tabak sowie 3/4 Liter Alkohol).

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Souvenirs (Ausnahme u. a. Muscheln und antike Geldmünzen) können für den persönlichen Gebrauch ausgeführt werden, bei größeren Mengen ist eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich.

 

 

Klima

Im Norden und im Zentrum des Landes wechselfeuchtes Tropenklima, im Süden subtropisch. Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Im Norden bringt der Nordost-Monsun den Niederschlag (Dezember bis März). Im Zentrum des Landes treten zyklonale Niederschläge in der Zeit von November bis März auf. Heiß und niederschlagsreich ist es im Süden von Oktober bis März, sonst eher kühl.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt das Institut für Tropenmedizin Wien (Tel. 403-83-43) jedoch für Individualtouristen und Camper eine vorbeugende Impfung gegen Hepatitis B, Tollwut und eitrige Gehirnhautentzündung, für Individualtouristen und Camper sowie Rundreisende zusätzlich gegen Cholera. Malariaprophylaxe für das ganze Land wird angeraten.

Vorsicht

Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport ist ratsam. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

In den großen Städten sind genügend Taxis vorhanden, ansonsten sind Mietautos zu empfehlen. Bei Autofahrten sind der zwischenstaatliche Führerschein und die (österreichische) Zulassung sowie eventuell ein Carnet de Passage mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muß an der Grenze abgeschlossen werden. Die Überlandstraßen außerhalb der Städte sind in sehr gutem Zustand. In der Regenzeit (November bis April) können allerdings sogar Nationalstrassen aufgrund von Überschwemmungen unpassierbar sein. In der Stadt Beira sind die Straßen abseits der Hauptstrassen teilweise schlecht, in Maputo sind sie passabel. Allradantrieb ist außerhalb der Nationalstrassen zu empfehlen.

Achtung, in Mosambik herrscht Linksverkehr.

Die größeren Städte in Mosambik sind durch regelmäßige Flugverbindungen erreichbar.

 

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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