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Mexiko

Hauptstadt:

Ciudad de Mexico (Mexiko-Stadt)

Int. Kennzeichen:

MX

Sprache:

Spanisch, zahlreiche Indiosprachen (insgesamt ca. 56, davon u.a. Maya und Nahuatl/Aztekisch)

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Währung:

1 Peso (mex$) = 100 Centavos

Information zur Zeitdifferenz:

Es gibt drei Zeitzonen. Der Zeitunterschied zu MEZ/MESZ beträgt -5 bis -7 h; Mexiko-Stadt: MEZ/MESZ -7 h (MESZ z.T. -8 h)

Elektrischer Strom:

120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz, Flachstecker oder dreipolige Stecker (Zwischenstecker erforderlich)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Frühere Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 01.12.2006

Die mexikanische Polizei hat am 29.10.2006 das Zentrum der Haupstadt des gleichnamigen Bundesstaates Oaxaca gestürmt und damit die seit Monaten anhaltenden Blockaden und Besetzungen der Protestbewegung APPO beendet. Die Sicherheitslage in Oaxaca ist seither äußerst angespannt, weitere Ausschreitungen sowie Zusammenstöße zwischen der Protestbewegung und der Polizei bzw. der Armee sind in den nächsten Tagen zu erwarten. In der derzeitigen Lage sollten Reisende bis auf weiteres einen Besuch oder Aufenthalt in der Stadt Oaxaca vermeiden.

Es wird auf die Möglichkeit von Wirbelstürmen in der Zeit von Juni bis November hingewiesen, der Höhepunkt der Saison ist von Mitte August bis Mitte Oktober. Aktuelle Informationen entnehmen Sie der Homepage des National Hurricane Center.

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Erhöhte Sicherheitsgefährdung (28.01. 2004)

In den Großstädten ist trotz einiger Anstrengungen der Sicherheitsbehörden aufgrund der hohen Kriminalität besondere Vorsicht geboten. Mexiko-Stadt hat den Ruf, eine der unsichersten Städte der Welt zu sein. Die häufigsten Verbrechen, deren Opfer auch Ausländer werden können, sind Diebstahl, Raub und erpresserische, vorübergehende Entführung um Geld zu erpressen (Abhebung von Bankomaten, Konten etc.). Es sollte daher nur wenig Bargeld mitgeführt werden. Besondere Vorsicht wird bei allen Bank- und Geldwechseltätigkeiten angeraten. Die Täter, aber auch die Sicherheitskräfte, zeichnen sich in der Regel durch hohe Gewaltbereitschaft aus. Bei Überfällen sollte jeglicher Widerstand vermieden werden, das Führen und die Verwendung von Schusswaffen durch Kriminelle ist stark angestiegen. Dokumente sollten photokopiert werden. Gewisse Stadtviertel sollten vor allem in den späten Nachtstunden gemieden werden. Vor „falschen“ Polizisten wird gewarnt. In Mexiko-Stadt sollten nur Taxis von offiziellen Taxiständen (Sitios) benützt werden. Bei auf freier Strecke angehaltenen Taxis besteht besonders nach Einbruch der Dunkelheit die Gefahr ausgeraubt zu werden. Im Falle eines Verbrechens sollte die Österreichische Botschaft umgehend informiert werden.

In einigen mexikanischen Bundesstaaten, insbesondere in Chiapas, Estado de México, Guerrero und Oaxaca besteht grundsätzlich ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Von Einzel- bzw. Bus-Überlandsfahrten, vor allem in der Nacht oder in abgelegene Gebiete, sollte aufgrund der allgemeinen Kriminalität und anderer Formen der Gewalt besser Abstand genommen werden. Aber auch Überfälle auf Reisegruppen und Autobusse, deren Passagiere ausgeraubt werden, kommen mit einiger Regelmäßigkeit vor. Sollte es zu einem Überfall kommen, so wird geraten, auf jede Form der Gegenwehr zu verzichten.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muß sich der Gefährdung bewußt sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Reisende benötigen weiters eine Touristenkarte für die Einreise, die vom Reisebüro, im Flugzeug oder beim Grenzübertritt ausgegeben wird und eine einmonatige Gültigkeit hat. Für einen längerfristigen Aufenthalt kann bei mexikanischen Botschaften bzw. Konsulaten oder auch am Flughafen (vor dem Einreiseschalter) eine Touristenkarte mit Gültigkeit für 3 Monate erworben werden. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- Anschlussflug- bzw. Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können. Der bei der Einreise abgestempelte Abschnitt der Touristenkarte muss zur Ausreise abgegeben werden.
Bei Durchreise inklusive Flughafen-Transits durch die Vereinigten Staaten wird auf die geänderten Einreise- bzw. Durchreisebestimmungen für Inhaber nicht-maschinenlesbarer Reisepässe , solcher ohne biometrischer Merkmale, bzw. miteingetragenen Kinder hingewiesen.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 10.000,-- US Dollar (darüber deklarationspflichtig), die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt (aber Deklarationspflicht). Der EURO ist derzeit in Mexiko noch wenig bekannt; es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Euroschecks werden nicht akzeptiert. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Dazu gehören auch 1 Laptop oder Palm-Computer, 1 Handy, 1 Beeper, 1 Fotokamera, 1 Videokamera, 1 (tragbares) Sportgerät und Mitbringsel im Rechnungswert von bis zu US$ 300,00 (muß mit Rechnung bewiesen werden). Außerdem wahlweise 400 Zigaretten, 25 Zigarren oder 200 Gramm Tabak sowie 3 Liter Alkohol (jeglicher Art) für Personen ab 18 Jahren. Die Einfuhr von Lebensmitteln sowie von Pflanzen und Blumen ist verboten.

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag im Gegenwert US$ 10.000,--, die Mitnahme von Fremdwährung bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Der Export von (wildwachsenden) Kakteen ist strengstens verboten. Gegenstände von archäologischem Wert dürfen nicht ausgeführt werden.

 

Klima

Das Klima variiert je nach Höhenlage, unterhalb von 800m subtropisch, mit hoher Luftfeuchtigkeit, über 2000m (z.B. Mexiko-Stadt!) kalte Zone, dazwischen gemäßigtes Klima. Heftige kurze Regenschauer hauptsächlich in der Zeit von Juni bis September.

Ratschläge

Sowohl die Höhenlage als auch die tropischen Bedingungen in den niederen Lagen stellen eine große Belastung für den Organismus dar, daher sollten vor allem in der Eingewöhnungsphase größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Zone auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab. Vor allem in Mexiko-Stadt ist auf die schlechten klimatischen Bedingungen aufgrund des starken Smoggehaltes der Luft zu achten.

Gesundheit

Das medizinische Niveau der Krankenhäuser, vor allem der Privatkliniken, ist im großen und ganzen zufriedenstellend. Gewisse lokale Unzulänglichkeiten lassen es jedoch als ratsam erscheinen, bei schwerwiegenden Erkrankungen in die Vereinigten Staaten auszuweichen. Medikamente sind im allgemeinen gut erhältlich.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und Tollwut. Malariaprophylaxe für die südlichen Landesteile/Grenzgebiete zu Guatemala und Belize wird angeraten.

Vorsicht

Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Leitungswasser sollte im ganzen Land nicht getrunken werden. Obst und Gemüse sollten einer gründlichen Reinigung mit geklärtem Wasser und allgemein erhältlichen Desinfektionspillen unterzogen werden. Vom Genuß roher, im Boden oder bodennah wachsender Pflanzen (Erdbeeren, Radieschen) ist überhaupt abzuraten. Die Einnahme von Speisen und offenen Getränken in kleineren, bescheidenen Restaurants oder an Straßenrändern ist für Europäer risikoreich. Vom Genuß einheimischer Spezialitäten (ungekochte Meeresfrüchte) u.ä. sollte wegen des Cholera- und Typhusrisiko, vor allem im Sommer, Abstand genommen werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird empfohlen. Aufgrund der Höhenlage ist unter Umständen auch ein Kreislaufmittel erforderlich.

In Teilen Mexikos tritt regelmässig Dengue-Fieber auf. Die Krankheit breitet sich in der Regenzeit v.a. in tiefer gelegenen Gebieten stark aus. Die Krankheitsüberträger sind Stechmücken, insbesonders "Aedes Airitus". Die Erkrankung ähnelt in ihrer harmlosen Form einer Grippe und klingt normalerweise nach ca. 1 Woche wieder ab. Symptome sind Bauchbeschwerden, Erbrechen, Blutungen der Nase und des Zahnfleisches, Ohnmachtzustände und Abgeschlagenheit. Bei Auftreten solcher oder ähnlicher Symptome sollte unverzüglich der Arzt aufgesucht werden. Vor Selbstbehandlung mit Acethyl-Salicyl-säurehältigen Medikamenten, wie z. B. Aspirin, wird seitens der Gesundheitsbehörden abgeraten. Der Krankheitsverlauf, vor allem bei der mit Blutungen verbundenen Karnkheitsvariante, kann in seltenen Fällen tödlich enden. Es wird Reisenden empfohlen, bei Besuchen im betroffenen Gebiet strenge Vorsichtsmaßnahmen zu treffen: Wirksamer Insektenschutz, den ganzen Körper abdeckende Kleidung, Hotels mit Klimaanlage und/oder nächtens Moskitonetze. Eine Impfung gegen die Krankheit gibt es nicht. Nähere Informationen erteilt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343).

Besondere Hinweise: Mexiko ist ein Land mit reger Erdbebentätigkeit, seit dem großen Beben 1985 kam es zu 6 weiteren Beben über 7,0 (nach Richter).

 

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Es wird empfohlen, ausschließlich "Sitio"-Taxis mit fixem Standort zu benützen; der Fahrpreis sollte möglichst vorher vereinbart werden), Sammeltaxis (Mikrobusse) können benützt werden. Abzuraten ist hingegen von Fahrten mit frei zirkulierenden Taxis. Bei Autofahrten mit öster. Kennzeichen sind der österreichische Führerschein und die Zulassung mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung sollte an der Grenze abgeschlossen werden. Es gilt 0,0 Promille. Bei Mietwagen (Mindestalter des Auto-Mieters: 25 Jahre) ist die Mitnahme eines zwischenstaatlichen Führerscheins angeraten. Für den Abschluß des Mietvertrages wird eine gültige internationale Kreditkarte benötigt.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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