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Madagaskar

Hauptstadt:

Antananarivo

Int. Kennzeichen:

MG

Sprache:

Französisch und Malagasy; weitere einheimische Sprachen

Währung:

1 Madagaskar - Ariary (MGA , seit 01.01.2005), ersetzte den Madagaskar-Franc (MGF) im Verhältnis 5 MGF = 1 MGA

Zeitdifferenz zu MEZ:

+2 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+2 h

Elektrischer Strom:

220 Volt

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Änderung am 03.02.2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Erhöhtes Sicherheitsrisiko durch Naturkatastrophen zwischen Jänner und April (siehe Klima). Allgemein wird auf die weltweite erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Für individuelle Reisen sollten entsprechende Sicherheitsvorkehrungen beachtet werden. Im Hinblick auf die unzureichende Infrastruktur (schlechte Straßen, mangelhafte Nachrichtenverbindungen) sollten ungeführte Reisen ins Landesinnere sorgfältig vorbereitet werden und darauf geachtet werden, die Etappenziele vor Einbruch der Dunkelheit zu erreichen. Dies gilt besonders für die Regenzeit (sh. Klima), während der sich Überlandfahrten aufgrund heftiger Regenfälle besonders schwierig gestalten können.

Bei der Versorgung mit Gütern für den täglichen Gebrauch (Treibstoff, Medikamente etc.) kann es über Land gelegentlich noch zu Engpässen kommen. Bei der Ankunft am Flughafen wird vermehrte Vorsicht und Aufmerksamkeit empfohlen. Reisende sollten nur die Dienste seriöser Reisebüros annehmen und auf keinem Fall sich anbietenden unbekannten „Helfern“ Bargeld, Schecks, Personalpapiere oder Flugtickets anvertrauen. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte von Spaziergängen insbesondere in schlecht beleuchteten städtischen Gebieten, ob allein oder in kleinen Gruppen, abgesehen werden. Auch tagsüber ist Vorsicht geboten. In den Nationalparks kommt es vereinzelt zu bewaffneten Raubüberfallen. Es wird daher geraten, vor derartigen Ausflügen Rücksprache mit dem Reiseveranstalter oder der Parkverwaltung zu halten.

Touristen sollten sich unauffällig kleiden und verhalten. Größere Summen Bargeld, Reisepass (nur Fotokopie mitnehmen) und Wertgegenstände sollten im Hotelsafe deponiert werden.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muß sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von MAG 400.000,--, die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro oder US Dollar. Reiseschecks werden akzeptiert, größere Banken akzeptieren Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 500 Zigaretten, 50 Zigarren, 500 Gramm Tabak sowie 1 Liter Alkohol). Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Wertvolle elektronische Geräte (Videokameras) müssen bei der Einreise deklariert werden. Parfum darf ohne Genehmigung nicht importiert werden, ebensowenig Gemüse (selbst in kleinsten Mengen).

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung über einen Betrag von MAG 400.000,-- ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Für die Ausfuhr von Holzschnitzereien und Produkten aus Edel- und Halbedelsteinen kann ein Ausfuhrzertifikat verlangt werden. Händler stellen dies meist nur auf Verlangen aus. Vereinzelt sind Ausfuhrzölle auf Vanille zu entrichten.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die Regenzeit dauert von November bis März, wobei im November und Dezember die Niederschläge meist am Abend fallen, Höhepunkt der Regenzeit ist Jänner bis April. In diesem Zeitraum kann Madagaskar von heftigen tropischen Zyklonen heimgesucht werden, die beträchtliche Schäden verursachen und Todesopfer fordern. Solche Zyklone berühren in der Regel in erster Linie die Ost-Küste des Landes, jedoch auch den Norden der Insel und Nosy be, und können Madagaskar nach einer Drehung über dem Kanal von Mosambik von Osten nach Westen oder von Westen nach Osten überqueren, und die Städte im Süden wie Tulear oder Fort Dauphin erreichen. Auch die Randgebiete werden nicht immer verschont, dadurch hatte Antananarivo im Februar/März 2004 schwere Schäden zu verzeichnen.

Madagaskar wurde Mitte Februar 2005 durch den Zyklon Eline und in der ersten Märzwoche durch heftige tropische Regenfälle heimgesucht. Durch den Zyklon waren 13 Tote zu beklagen und wurden etwa 8.000 Menschen obdachlos. Durch den anschließenden Ausbruch von Cholera ist die Zahl an Todesfällen sprunghaft angestiegen.

 

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Die sanitären und hygienischen Verhältnisse entsprechen nicht dem europäischen Standard. Vor allem im Landesinneren verfügen Krankenhäuser nur über veraltetes Gerät, die Versorgung mit Medikamenten ist schlecht. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Rundreisende und Individualtouristen sowie bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten zusätzlich gegen Tollwut. Malariaprophylaxe für das ganze Land wird angeraten.

Vorsicht

Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

In den Städten stehen Taxis (frei vereinbarte Tarife) zur Verfügung. Mietautos sollten wegen der unübersichtlicher Orientierung in Antananarivo nur mit Chauffeur genommen werden. Für Mietwagen genügt der österreichische Führerschein. Allradfahrzeuge werden in der Hauptstadt als auch im Überlandverkehr nur mit Fahrer vermietet. Bei Autofahrten mit dem eigenen PKW sind der zwischenstaatliche Führerschein und die Zulassung mitzuführen, weiters ist eine Zolldeklaration und Hinterlegung notwendig. Eine Haftpflichtversicherung muß an der Grenze abgeschlossen werden.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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