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Kuba

Hauptstadt:

Havanna

Int. Kennzeichen:

CU

Sprache:

Spanisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch (im Bereich des Fremdenverkehrs)

Währung:

1 kubanischer Peso (cub$) = 100 Centavos

Zeitdifferenz zu MEZ:

-6 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

-5 h

Information zur Zeitdifferenz:

MEZ/MESZ -6 h (aufgrund unterschiedlichen Beginns und Endes der Sommerzeit kurzfristig 5 h)

Elektrischer Strom:

110 Volt/60 Hertz, amerikanische Stecker (Zwischenstecker erforderlich), es kann zu Stromabschaltungen kommen

Links

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Frühere Reisewarnungen und Reiseinformationen

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 16.11. 2006

Es wird auf die Möglichkeit von Wirbelstürmen in der Zeit von Juni bis November hingewiesen, der Höhepunkt der Saison ist von Mitte August bis Mitte Oktober. Aktuelle Informationen entnehmen Sie der Homepage des National Hurricane Center.

Informationen zur Vogelgrippe


Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Die Sicherheitssituation für Touristen Kuba ist, vor allem im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Staaten, relativ gut. Seit den Sprengstoffanschlägen im Sommer 1997 gab es in Kuba keine terroristischen Aktivitäten. Fremdenverkehrseinrichtungen für ausländische Touristen werden teilweise abgeschirmt oder gut bewacht. Dennoch ist es wohl auch aufgrund der wirtschaftlich schlechten Situation eines Großteils der Bevölkerung, in den letzten Monaten vermehrt zu Übergriffen an Touristen (hauptsächlich einfache Diebstähle, in Einzelfällen auch mit Gewaltanwendung) gekommen.

Kubareisende sollten daher nie einen größeren Bargeldbetrag mit sich führen und Gepäckstücke niemals unbeaufsichtigt lassen. Dokumente sollten fotokopiert und getrennt von den Originalen aufbewahrt werden.

Das Photographieren von militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung ist verboten. Mit "Zona militar" bezeichnete Gebiete dürfen weder betreten noch photographiert werden. Abseits hoteleigener und gekennzeichneter Badestrände ist sicherzustellen, dass bei Bade- und Tauchgängen kein militärisches Sperrgebiet, insbesondere um Guantanamo, betreten wird.

In letzter Zeit sind Touristen vermehrt Opfer von Betrügern und Dieben geworden. Es hat in Einzelfällen auch Gewaltverbrechen und Raubüberfälle gegeben.

Die Zahl der aufgebrochenen Koffer an den kubanischen Flughäfen steigt. Daher wird angeregt, wertvolle Gegenstände im Handgepäck mit sich zu führen.

 

Einreise

Reisende, die eine Hotelreservierung für mindestens 3 Tage vorlegen können, benötigen für die Einreise lediglich eine Touristenkarte, die bei vielen österreichischen Reisebüros aufliegt und zu einem Aufenthalt bis zu 30 Tagen berechtigt. Eine Verlängerung kann in Kuba beim Migrationsbüro beantragt werden, wird aber in der Regel nur bei vorliegender Hotelbuchung bestätigt. Die Verlängerung kostet derzeit CUC 25,--. Die dafür erforderliche Marke ist nicht beim Migrationsbüro erhältlich, sondern muss auf einer Bank gekauft werden. Journalisten und Geschäftsleute hingegen benötigen einen Sichtvermerk, der bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein.

Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können.

Studenten oder Spanischkursbesucher können mit einer Touristenkarte einreisen, müssen jedoch innerhalb von zehn Tagen bei der Einwanderungsbehörde ihren Aufenthaltsstatus auf Student ändern. Mit einem Studentenvisum ist der Aufenthalt bis zu sechs Monaten gestattet.

Bei der Ausreise ist am Flughafen eine Ausreisegebühr von CUC 25,-- zu entrichten.

 

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euros in bar oder Kreditkarten (American Express wird nicht akzeptiert, ebenso wenig Travellerschecks). Ab 08.11.2004 ist der US-Dollar nicht mehr als Barzahlungsmittel in Kuba zugelassen. An seine Stelle tritt der konvertible Peso (CUC). US-Dollar können gegen Entrichtung einer 10%igen Wechselgebühr in CUC gewechselt werden. Umwechslungen von Euro, Pfund-Sterling, Schweizer Franken, kanadischen Dollar erfolgen zum jeweiligen Bankkurs ohne Aufschlag der 10%igen Wechselgebühr.

Von westlichen Besuchern sind alle Dienstleistungen und Einkäufe in konvertiblen Pesos, deren Wert NUR IN KUBA gilt und nicht mit der Landeswährung, dem kubanischen Peso, zu verwechseln ist, zu begleichen.

Seit 2002 wird auch der EURO als offizielles Zahlungsmittel in großen Touristenzentren (Varadero, Cayo Coco, Guardalavaca) anerkannt. Kreditkarten ausgestellt von US-amerikanischen Instituten werden nicht akzeptiert. Entgegen der Auskünfte einiger österreichischer Banken kann mit Maestro-Card kein Bargeld behoben werden. Bei Bargeldwechsel (USD – CUC) wird von den Banken eine 10%ige Wechselgebühr eingehoben. Bei Bezahlung mit Kreditkarten werden durch die meisten annehmenden Stellen ca. 12 % Spesen aufgeschlagen.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Lebensmitteln unterliegt Beschränkungen. Strikt untersagt ist die Einfuhr pharmazeutischer oder biologischer Produkte tierischen Ursprungs, Drogen, pornographischen Materials und Literatur, die die Sicherheit und innere Ordnung des Landes beeinträchtigen könnten. Auf besonders strenges Vorgehen der kubanischen Behörden bei Drogendelikten und Sexualverkehr mit Minderjährigen wird nachdrücklich hingewiesen.

 

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, bei Beträgen über 5.000,-- USD unter Nachweis, dass dieser Betrag bei Einreise bereits vorhanden war oder der Betrag legal bei einer Bank abgehoben wurde. Als Kulturgüter eingestufte Gegenstände dürfen nur mit Genehmigung ausgeführt werden, Zigarren unterliegen einer mengenmäßigen Beschränkung. Die Ausfuhr von mehr als 50 Zigarren muss den kubanischen Zollbehörden gemeldet werden. Der Erwerb von Zigarren (bis 23 Stück) muss durch eine Quittung eines autorisierten Händlers von TABACO HABANOS auf Verlangen der kubanischen Zollbehörden nachgewiesen werden. Rauchwaren dürfen nur im Handgepäck transportiert werden.

Auch die Ausfuhr von Büchern aus Antiquariaten ist nicht erlaubt.

 

Klima

Der Klimazone entsprechend gibt es keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Das Klima ist tropisch-feucht mit hoher Luftfeuchtigkeit und geringen Temperaturschwankungen. In der feuchten Jahreszeit (Mai bis November) können in der Karibik häufig Hurrikane entstehen, die Regen und hohe Windgeschwindigkeit für die Insel mit sich bringen.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Zwischen der „Roaming Automático Internacional“ in Kuba und „Mobilkom Austria“ wurde am 23.02.2002 ein Roaming-Vertrag unterzeichnet. Somit können österreichische Touristen ihre A1-Handys auf Kuba verwenden. In der Zwischenzeit wurden weitere Roaming-Verträge mit T-Mobile und TeleRing abgeschlossen. SMS können nach Österreich abgesetzt werden.

Auf die hohen Telefonkosten in Hotels von US-$ 6,23 pro Minute wird hingewiesen. In Kuba gibt es keine Presse- und Meinungsfreiheit und keine Bürgerrechte. Politische Betätigung gegen das politische System oder seine Repräsentanten wird hart bestraft.

 

Gesundheit

Relativ hoher Standard im Gesundheits- und Hygienewesen. Allerdings treten verstärkt Probleme im Spitalsbereich (Stromabschaltungen, Medikamenten- und Wassermangel) auf.

Die Dengue-Epidemie, von der Kuba im Sommer 2006 heimgesucht wurde, konnte etwas eingedämmt werden. Nach wie vor treten auf der ganzen Insel vermehrt Fälle von Dengue-Fieber auf.

 

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben. Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Insitut für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 83 43) jedoch für Individualtouristen und Camper eine vorbeugende Impfung gegen Hepatitis B und Tollwut. Malariaprophylaxe ist nicht notwendig.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuss von rohem Obst und Salaten in Billigrestaurants angeraten.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

 

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird sehr empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Es kann zu Problemen bei der Ausreise kommen, falls noch Spitalsrechnungen offen sind.

 

Verkehr

Öffentliche Verkehrsmittel verkehren unregelmäßig, sind meist völlig überfüllt und für ausländische Touristen nicht benutzbar. Teilweise werden für die Touristen eigene Transferbusse zwischen den Fremdenverkehreinrichtungen angeboten, deren Benutzung neben jener von Taxis empfohlen wird. Taxis müssen einem offiziellen Taxiunternehmen angehören und entsprechend gekennzeichnet werden. Vor der Nutzung privater Taxis wird wegen der Gefahr von Raubüberfällen gewarnt.

Bezüglich der Anmietung von Leihwagen wird auf die erhöhte Gefahr im Straßenverkehr durch die schlechten Verkehrsbedingungen, unzureichende Beschilderung, teilweise desolaten Straßenzustand sowie mangelnde Fahrdisziplin (Recht- und Linksüberholen) und technische Unzulänglichkeiten vieler Verkehrsteilnehmer hingewiesen. Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollten aufgrund spärlich oder überhaupt nicht beleuchteter Fahrzeuge (vor allem Fahrräder, aber auch Motorräder, Pkw, Lkw und Fuhrwerke) sowie sich auf der Straße befindliche Personen oder Tiere (auch auf Autobahnen) wenn möglich generell unterlassen werden.

Ausländer, die in einen Verkehrsunfall verwickelt sind, dürfen bis zum Ende des Gerichtsverfahrens das Land nicht verlassen. Verkehrsunfälle werden von Straf- und nicht von Zivilgerichten abgehandelt. Bis zum Abschluss des Verfahrens können bis zu neun Monate vergehen.

Es besteht auch die Möglichkeit, Autos mit Chauffeur zu mieten.

Von der Mitnahme von Autostoppern muss dringend abgeraten werden, da diese, wie der Botschaft mehrfach von den Betroffenen angezeigt, den Fahrer in Gespräche verwickeln oder sonst wie ablenken und während dessen Geld, Kreditkarten, Pässe oder sonstige im Wagen befindliche Wertgegenstände rauben.

Auf Versorgungsengpässe bei Treibstoffen und das lückenhafte Tankstellennetz in ländlichen Gebieten wird hingewiesen. Der Blutalkoholgrenzwert beträgt 0,1 Promille.

 

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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