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Korea Republik

Hauptstadt:

Seoul

Int. Kennzeichen:

KR

Sprache:

Koreanisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch (die Masse der Bevölkerung spricht allerdings keine Fremdsprachen)

Währung:

1 Won (KRW) = 100 Chon

Zeitdifferenz zu MEZ:

+8 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+7 h

Elektrischer Strom:

110 Volt (flachpolige Stecker) oder in den Städten 220 Volt (Schukostecker); wird zunehmend auf 220 Volt umgestellt.

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 22.05. 2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Die Nuklearproblematik in der DVRK (Nordkorea) und die dadurch hervorgerufenen politischen Spannungen auf der koreanischen Halbinsel haben bisher keine Auswirkungen auf die Sicherheit für Reisende gehabt. Zahlreiche Vermittlungsbemühungen sind bereits im Gange. Es wird dennoch empfohlen, vor Reiseantritt und während des Aufenthaltes nationale und internationale Nachrichtenmedien zu konsultieren, um sich über die Entwicklung und eine eventuelle Verschärfung der Lage auf dem Laufenden zu halten.

Demonstrationen jeglicher Art, begleitet von großen Polizeiaufgeboten sind häufig. In Hinblick auf die Reizwirkung von Tränengas empfiehlt es sich, die Umgebung von Demonstrationen zu meiden, bzw. umgehend zu verlassen; persönliche Gefährdung besteht in der Regel nicht. Das an manchen Orten bestehende Fotographierverbot ist zu beachten.

 

Einreise

Öster. Staatsbürger dürfen sich ohne Visum bis zu 90 Tage im Land aufhalten. Der Reisepass muss bei der Ausreise noch gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können. Die Ausreise auf dem Landweg nach Nord-Korea ist derzeit ausgeschlossen, somit ist die Ein- bzw. Ausreise nach und aus Korea derzeit nur auf dem See- und Luftweg möglich.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landes- und Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, Beträge über einem Gegenwert von US$ 10.000,- sind aber deklarationspflichtig. Für Rücktausch Wechselbestätigungen aufbewahren. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro, US Dollar in bar (praktisch die zweite Währung), Travellerschecks oder Kreditkarten welche weitgehend akzeptiert werden. Bankomatnutzung ist zwar möglich, jedoch geringe Standortdichte. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden, weiters Geschenke (neuwertige Waren) bis zu einem Wert von US$ 400,-. Hinweis: Ein- und Ausfuhr von Landeswährung ist zwar theoretisch erlaubt, jedoch nicht zu empfehlen, da der koreanische Won praktisch nicht konvertierbar ist, d.h. ausserhalb Koreas kaum gehandelt wird.

Ausfuhr

Die Ausfuhr von Devisen und Landeswährung bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt (Einfuhrbestätigung notwendig). Beträge über einen Gegenwert von US$ 10.000,- sind jedoch deklarationspflichtig. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten. Wertgegenstände (z.B. Computer, Kameras, Schmuck, Uhren usw.) sollten bei der Ausreise deklariert werden, wenn man beabsichtigt, diese wieder nach Korea einzuführen.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Hinweis: Ein- und Ausfuhr von Landeswährung ist zwar theoretisch erlaubt, jedoch nicht zu empfehlen, da der koreanische Won praktisch nicht konvertierbar ist, d.h. ausserhalb Koreas kaum gehandelt wird.

 

Klima

Der kurze Frühling beginnt anfangs April, Niederschläge fallen in Form von gelegentlichen Schauern. Der Mai weist die meisten Sonnentage auf. Im Juni steigt die mittlere Temperatur auf über 20 Grad und mit dem Mitte des Monats einsetzenden und bis August anhaltenden Sommermonsun beginnt ein subtropischer Sommer mit Durchschnittstemperaturen von über 30 Grad verbunden mit einer selten unter 95% liegenden Luftfeuchtigkeit. Während der Monsunzeit, in der auch Taifune auftreten können, fallen 2/3 der durchschnittlichen Jahresniederschlagsmenge. Der Mitte bis Ende September einsetzende Herbst bringt trockene, kontinentale Winde und klares, trockenes Wetter. Der Herbst ist die schönste und angenehmste Jahreszeit. Im Winter sind Temperaturen von bis zu -20 Grad keine Seltenheit, die Luftfeuchtigkeit sinkt auf ca. 10 % und nur gelegentlich fällt Schnee oder Regen in kurzen Schauern.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab. Bei Reisen in einen fremden Kulturkreis - so auch in Korea - trifft man immer wieder auf unbekannte Verhaltensweisen und nicht sofort verständliche Reaktionen. Gegenüber den freundlichen und hilfsbereiten Koreanern gilt es vor allem Ruhe zu bewahren. Für Koreaner ist es besonders wichtig, nicht "das Gesicht zu verlieren".

Gesundheit

Die medizinische Versorgung ist als ausreichend zu bezeichnen. Der Standard in den Krankenhäusern entspricht vor allem in Seoul EU-Standard. Fremdsprachige Ärzte sind jedoch - abgesehen von einigen wenigen Spitälern - selten. Fremdsprachiges Pflegepersonal ist kaum anzutreffen. Gängige Medikamente und Heilmittel sind problemlos erhältlich; es empfiehlt sich jedoch die Mitnahme von speziell benötigten Medikamenten.

Im Zusammenhang mit der mittlerweile auch in weiten Landesteilen Südkoreas aufgetretenen Vogelgrippe, wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden und keinesfalls rohe Geflügelprodukte zu konsumieren.

 

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben. Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für ReisemedizinWien (Tel. 01 - 403 8343, www.reisemed.at) jedoch vor allem Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Tollwut und Japan-B-Encephalitis. Malariaprophylaxe wird bei Reisen in Gebiete nördlich von Seoul (Gyeonggi-do) empfohlen.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Im Hinblick auf das Risiko einer Lebensmittelvergiftung sollten vor allem in den Sommermonaten roher Fisch, Süßwasserfische und Meeresfrüchte gemieden werden. Vorsicht ist weiters beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Hygienestandards in der Gastronomie und Hotellerie entsprechen jedoch europäischem Niveau. In Seoul, anderen Großstädten und in Touristengebieten gibt es Hotels und Restaurants aller Kategorien mit westlichem und asiatischem Standard; außerhalb dieser Gebiete nahezu ausschließlich koreanische Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten mit koreanischem Standard bzw. Speisenangebot. Die koreanische Küche ist grundsätzlich gut, jedoch gewöhnungsbedürftig.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Die Arztkosten sind hoch und jedenfalls sofort bar oder mittels Kreditkarte zu bezahlen. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge (Flugrückholung), die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Das öffentliche Verkehrsnetz, Inlandsflugnetz, Eisenbahnnetz, Busverbindungen, ist sehr gut ausgebaut, relativ kostengünstig und problemlos zu benützen. Seoul verfügt über ein effizientes U-Bahnnetz. Die Benützung von Bussen ist aufgrund der Sprachbarriere problematisch (auch nur rudimentäre Fahrpläne, viele Aufschriften nur in koreanischer Schrift, kein fremdsprachiges Personal). Im allgemeinen sind daher die preiswerten Taxis zu bevorzugen (Vorsicht: ein Taxifahrer muß einen Fahrgast nicht akzeptieren. Weiters können auch andere Fahrgäste in die gleiche Richtung mitgenommen werden; nach Möglichkeit auf der richtigen Straßenseite warten, da Taxis meistens nur Fahrten in der bereits von ihnen eingeschlagenen Richtung akzeptieren). Ohne koreanische Sprachkenntnisse sollten die schwarzen, etwas teureren Taxis (De-Luxe-Taxis) bevorzugt werden, deren Fahrer meist Englisch sprechen, ansonsten können auch die gewöhnlichen, preisgünstigen Taxis (grau oder weiß) benutzt werden. Der PKW-Bestand in Südkorea ist extrem angestiegen und es kommt zu Verkehrsstockungen, der Fahrstil ist gewöhnungsbedürftig. Mietwagen sollten aufgrund der schwierigen Verkehrsverhältnisse daher nur mit Fahrer angemietet werden.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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