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Kongo Demokratische Republik

Hauptstadt:

Kinshasa

Int. Kennzeichen:

CD

Sprache:

Französisch, Chiluba, Kikongo, Lingala, Kisuaheli u.a.

Währung:

1Franc Congo = 100 Centimes

Information zur Zeitdifferenz:

MEZ (in Kinshasa und in den Regionen Bas-Zaire, Bandundu und Equateur); in allen übrigen Landesteilen MEZ +1 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Steckerformen nicht einheitlich

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 03.08.2006

Informationen zur Vogelgrippe

Am 30. Juli 2006 fanden in der Demokratischen Republik Kongo Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt. Die Verlautbarung des Ergebnisses der Wahlen wird für Ende August erwartet. Bis dahin und unmittelbar danach muss vermehrt mit Demonstrationen und Ausschreitungen gerechnet werden und Versammlungen jeder Art sollten jedenfalls gemieden werden.

Im Krisenfall wäre die Anlaufstelle vor Ort auch für österreichische Staatsbürger die Deutsche Botschaft, die in der DR Kongo die lokale EU-Präsidentschaft ausübt und auch anderen EU-Bürgern im Ernstfall behilflich sein kann: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland 82, Avenue Roi-Baudouin, Kinshasa-Gombe Telefon: (00243) 894 82 01, 894 82 02,894 82 03 Fax: (00243) 813 46 44 61.

 

Sicherheit

Reisewarnung! (seit 04.06.2004)

Vor Reisen in die Demokratische Republik Kongo wird gewarnt. Insbesondere wird von Reisen in die Hauptstadt Kinshasa, in den Osten, Nordosten (Provinz Kivu) und Süden des Landes, wo es trotz Waffenstillstandsabkommen (von der UN überwacht) zu Kampfhandlungen zwischen verschiedenen Fraktionen kommt, ausdrücklich abgeraten. Es kommt immer wieder zu bewaffneten Raubüberfällen bzw. Diebstählen, weshalb vor allem bei Dunkelheit äußerste Vorsicht geboten ist. Zu besonderer Vorsicht wird bei Reisen auf der Straße von Kinshasa nach Matadi geraten. Von einer Einreise in die Demokratische Republik Kongo von Uganda oder Ruanda aus wird abgeraten.

Ausländer, welche die Provinz Kinshasa verlassen wollen, benötigen ein „laisser passer special“ des kongolesischen Innenministeriums, sowie bei Fahrten in die Minengebiete ein „sauf conduit“. Vor Reisen in das Landesinnere wird jedoch abgeraten. Sollten dennoch Reisen in das Landesinnere aufgrund beruflicher Tätigkeiten unaufschiebbar sein, wird empfohlen, das österreichische Konsulat in Kinshasa (Tel. +243 12 83107, bzw. +243 88 40212 – unterschiedliche Vorwahl beachten!) zu kontaktieren und sich über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort zu informieren. Das Fotografieren von militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung, Strassen und öffentlichen Plätzen ist verboten. Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit sehr hohem Sicherheitsrisiko begibt, muss sich der Gefährdung bewusst sein. Es wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese auch während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können. Der Reisepass sollte keine Visa oder Ein-/Ausreisestempel Ugandas, Ruandas und Burundis enthalten.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, doch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten (können in führenden Hotels und bei Fluggesellschaften verwendet werden, wegen Gefahr des Missbrauchs Kohlepapier vernichten). Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250g Tabak sowie 1 Flasche Alkohol). Die Einfuhr von Kassettenrecordern, Radios und Geschenken unterliegt dem Zoll; die Einfuhr von Kameras ist frei.

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt. Die Ausfuhr von polierten Elfenbeingegenständen ist nur nach Entrichtung des Ausfuhrzolls gestattet.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Das Klima ist tropisch feucht und heiß ohne Jahreszeiten im eigentlichen Sinn. Es gibt nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die kühleren Monate sind Juni, Juli und August, die Regenperioden dauern von März bis Mai bzw. Oktober bis Januar.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und entsprechenden Sonnenschutz zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard. Spitalspflege wäre möglichst zu meiden. Die Zahl der HIV-infizierten Personen und an AIDS Verstorbenen unter der Lokalbevölkerung ist sehr hoch, Vorsichtsmaßnahmen werden daher dringend empfohlen.

Impfungen

Bei der Einreise ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für ReisemedizinWien (Tel. 01 - 403 8343) weiters eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und eitrige Gehirnhautentzündung, für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten zusätzlich gegen Tollwut. Malariaprophylaxe für das ganze Land wird angeraten.

Vorsicht

Im allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Der Ebola-Virus tritt immer wieder in den verschiedenen Landesteilen auf. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz. Bei Autofahrten sind der zwischenstaatliche Führerschein und die Zulassung sowie eventuell ein Carnet de Passage mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss abgeschlossen werden. Die Hauptstraßen sind teilweise in schlechtem Zustand. Auf die erhöhte Gefahr im Straßenverkehr durch die schlechten Verkehrsbedingungen, unzureichende Beschilderung, teilweise desolaten Straßenzustand sowie mangelnde Fahrdisziplin und technische Unzulänglichkeiten vieler Verkehrsteilnehmer wird hingewiesen. Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollten generell unterlassen werden. Autofahrer haben auf die Sirenen der Begleitfahrzeuge des Präsidenten zu achten und sofern möglich, ihr Fahrzeug rasch an den Straßenrand zu fahren. Mit Unterbrechungen und Verzögerungen (ohne Vorankündigung) des Fährverkehrs zwischen Kinshasa und Brazzaville muss gerechnet werden.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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