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Kolumbien

Hauptstadt:

Bogotá

Int. Kennzeichen:

CO

Sprache:

Spanisch, Englisch (San Andres und Provicencia)

Gängige Fremdsprachen:

am ehesten Englisch

Währung:

1 kolumbianischer Peso (col$) = 100 Centavos

Zeitdifferenz zu MEZ:

-6 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

-7 h

Elektrischer Strom:

110 Volt, 50 Hertz, flachpolige Stecker (Zwischenstecker erforderlich)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Frühere Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 06.12. 2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

REISEWARNUNG! (seit 19.02.2003)

Aktualisierung: 21.10.2005

Aufgrund der anhaltend angespannten Sicherheitslage wird vor Reisen nach Kolumbien gewarnt.

Die Sicherheitssituation hat sich in den letzten Jahren, insb. in den größeren Städten, gebessert. Die Kriminalitätsrate und das Gewaltniveau sind im internationalen Vergleich aber noch immer hoch. So besteht unter anderem die Gefahr von Entführungen, deren Ziel auch ausländische Touristen sein können. Es kommt auch zu gezielten Anschlägen auf öffentliche und kommerzielle Einrichtungen seitens illegaler bewaffneter Gruppen, insb. der FARC.

Es ist sehr schwierig allgemeine Aussagen zu treffen. Die Sicherheitslage stellt sich von Region zu Region sehr unterschiedlich dar. Reisen vor allem in den Nordosten (Norte de Santander, Arauca), in den Südosten des Landes (Nariño, Putumayo, Caqueta), in den Chocó, nach Meta sowie in Teile der Departements Antioquia, Bolivar, Sucre, Valle de Cauca und Cauca sind mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko, vor allem bei Überlandfahrten, verbunden. Von einem Besuch der „Ciudad Perdida“ (Verlorene Stadt) in der Sierra Nevada (Nähe von Santa Marta) wird nach wie vor abgeraten. In den größeren Städten (Bogotá, Medellin, Cali) hat sich die Sicherheitssituation zweifellos gebessert. Freilich gibt es auch dort Viertel, von deren Besuch strikt abzuraten ist. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten, und insbesondere im Zentrum von Bogota (Candelaria) ist es in den Nachtstunden nicht ratsam, allein unterwegs zu sein. Taxis sollten generell nicht von der Strasse angehalten werden, sondern über entsprechende Taxidienste mit Bekanntgabe der Kennzeichennummer bestellt werden.

Verhältnismäßig gut stellt sich derzeit die Sicherheitssituation in Cartagena, auf den Inseln San Andres und Providencia, in der Kaffeezone sowie in und um Leticia dar.

Der Besitz von Drogen- auch in geringen Mengen zum persönlichen Bedarf - wird in Kolumbien streng bestraft. Wer wegen Drogenbesitzes verhaftet wird, muss mit hohen Gefängnisstrafen unter schwierigen Haftbedingungen rechnen Gelegentlich werden Touristen als unwissende "Drogenschmuggler" eingesetzt. Nehmen Sie daher kein Gepäck für Fremde mit, kontrollieren Sie ab und zu den Inhalt ihres eigenen. Sollte die Polizei den Inhalt ihres Gepäcks kontrollieren, achten Sie darauf, dass ein unabhängiger Zeuge dabei ist.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit sehr hohem Sicherheitsrisiko begibt, muss sich der Gefährdung bewusst sein. Es wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese auch während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Österreichische Reisende können für touristische Zwecke ohne Visum nach Kolumbien einreisen und sich je nach Festlegung durch die kolumbianischen Behörden bei der Einreise bis zu längstens 180 Tage (pro Jahr!) im Land aufhalten. Der Reispass muss bei der Einreise noch sechs Monate gültig sein und über mindestens noch drei freie Seiten verfügen. Bei der Einreise wird die Länge des Aufenthaltes von den kolumbianischen Behörden anhand des Rückflugtickets, des Nachweises der finanziellen Mittel und allfälliger Reservierungen bestimmt und im Reispass vermerkt. Diese Aufenthaltsdauer kann generell nur mit vorheriger Genehmigung der kolumbianischen Behörde ("DAS") verlängert werden. Wer die Aufenthaltsdauer überschreitet, muss mit empfindlichen Geldstrafen der Behörden rechnen, in bestimmten Fällen kann auch eine Haftstrafe verhängt werden. Für Aufenthalte aus anderen als touristischen Gründen (z.B. für Dreharbeiten, Studium, NGO-Aktivitäten, Eheschliessung etc., aber auch für Dienst- und Diplomatenpassinhaber) ist im Regelfall vor Antritt der Reise die Einholung eines Visums bei der Konsularabteilung der Botschaft der Republik Kolumbien in 1010 Wien, Stadiongasse 6-8, Tel.: 408 41 32 oder 405 71 46,Fax: 408 83 03, mail: consulado.viena@aon.at erforderlich.

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung unter USD 10.000,--. Beträge darüber sind im Bankwege oder über andere lizensierte Firmen für Geldtransfers zu überweisen. EURO können bei Wechselstuben in Landeswährung umgetauscht werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Travellerschecks oder Kreditkarten (zu empfehlen sind Visa und Mastercard). Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Pflanzen und tierischen Lebensmitteln ist verboten.

Ausfuhr

Gleiche Bestimmungen zu Geldbeträgen wie bei Einfuhr. Die Ausfuhr von Antiquitäten und Wildtieren ist verboten.

 

Klima

Je nach Höhenlage ist das Klima tropisch-feucht bis gemäßigt-kühl, es gibt keine durch Temperaturschwankungen ausgeprägten Jahreszeiten. Die Küstengebiete, die großen Flußtäler, das Amazonasgebiet sowie die Tiefebenen des Ostens gehören zur tropisch-feuchten Klimazone (ungefähr von 800 bis 1000m Seehöhe), darüber ist das Klima gemäßigt bis kühl. Im Hochland kann die Temperatur nachts bis zum Nullpunkt sinken.

Ratschläge

In den tropischen Gebieten sowie im Hochland (Bogotá auf 2600m) sollten vor allem in der Eingewöhnungsphase größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Die Lage in den öffentlichen Krankenhäusern entspricht sowohl vom Hygienestandard als auch von der Ausrüstung her nicht dem europäischen Standard. Die Privatkliniken - vor allem in den Großstädten - weisen internationalen Standard auf. Die Versorgung mit Medikamenten ist allgemein ausgezeichnet. Apotheken in den Städten sind in ausreichender Zahl vorhanden. Prekär ist die Lage in Kleinstädten und auf dem Land.

 

Impfungen

Eine Geldfieberimpfung ist für die Atlantikküste, Magdalena Medio, das Amazonasgebiet, die Departements Caquetá, Huila, Putumayo sowie den Chocó verpflichtend vorgeschrieben.

Es empfiehlt sich ein Basisschutzprogramm (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus) sowie Impfungen gegen Hepatitis B und Tollwut. Malariaprophylaxe sollte für die nieder gelegenen Regionen, wie die Pazifikküste, in Erwägung gezogen werden. Detaillierter Auskünfte können beim Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) eingeholt werden.

Bei Weiterreise in ein anderes lateinamerikanisches Land sollten zuvor Auskünfte über dort verlangte Schutzimpfungen eingeholt werden (so ist bei Einreise von Kolumbien nach Brasilien eine mindestens 2 Wochen zuvor eingeholte Gelbfieberimpfung verpflichtend!).

 

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten. Bei Straßenverkauf von Getränken sollte darauf geachtet werden, daß diese erst unmittelbar vor Konsumierung geöffnet werden. Leitungswasser sollte nur abgekocht getrunken werden, Trinkwasser ist in allen Geschäften erhältlich.Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

 

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: dichtes Inlandsflugnetz und Autobusverbindungen. Von der Benutzung von PKWs für weitere Überlandreisen wird aufgrund des unzureichenden Straßenzustandes sowie des Sicherheitsrisikos abgeraten. Auch bei der Benutzung von Überlandbussen kann es zu sicherheitsbedingten Problemen kommen. Als sicherstes Verkehrsmittel ist jedenfalls das Flugzeug anzusehen. Bogota verfügt mit dem Schnellbusnetz "Transmilenio" über ein neues, relativ sicheres Transportmittel. Taxis sollten in Großstädten nur telephonisch bestellt und nicht von der Strasse her angehalten werden.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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