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Kenia

Hauptstadt:

Nairobi

Int. Kennzeichen:

KE

Sprache:

Kisuaheli, Englisch

Währung:

1 Kenya-Shilling (K.Sh.) = 100 cents (c)

Zeitdifferenz zu MEZ:

+2 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+1 h

Elektrischer Strom:

220/240 Volt, 50 Hertz Wechselstrom, dreipolige Stecker (Zwischenstecker erforderlich)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 08.06. 2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die hohe Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Aufgrund früherer Erfahrungen gehört Kenia zu einer Gruppe von ostafrikanischen Staaten mit allgemein erhöhter Terrorgefahr. Erneute Terroranschläge auf touristische Einrichtungen jeder Art (sog. soft targets) können nach wie vor auch künftig nicht ausgeschlossen werden. Reisenden wird daher empfohlen, bereits bei der Reiseplanung der Möglichkeit einer sich schnell ändernden Sicherheitslage Rechnung zu tragen. Versammlungen jeder Art sollten jedenfalls gemieden werden.

Im Norden Kenias kommt es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen (hauptsächlich in den Gegenden um Marsabit, Moyale, Mandera und Wajir). Vor Reisen in diese Gebiete wird nach wie vor abgeraten.

Der Reisevorsorge (Bekanntgabe der Erreichbarkeiten an die zuständige Österreichische Botschaft in Nairobi, Mitnahme der Erreichbarkeiten des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten (Tel.: 0043-5-01150-4411) und der zuständigen Österreichischen Botschaft in Nairobi (00254-2-319076 bis 78), Reiseversicherung) ist grundsätzlich erhöhtes Augenmerk zu schenken.


In den Großstädten wie z.B. Nairobi, Mombasa, Kisumu, aber auch in den Badeorten an der Küste besteht aufgrund der vorherrschenden Kriminalität erhöhtes Sicherheitsrisiko. Im Falle eines Überfalles sollte unter keinen Umständen Widerstand geleistet werden, da die Gewaltbereitschaft sehr hoch ist.

Generell sollte nur wenig Bargeld bei Spaziergängen und Fahrten mitgenommen werden sowie - wenn möglich - Dokumente nur in Kopien mitgeführt werden. Schmuck und Geld sollten keinesfalls zur Schau gestellt werden.


Vor Besuchen in den Slumvierteln Nairobis (Mathare-Valley, Kibera, etc.) wird gewarnt. Die Stadtviertel Eastleigh, Mathare Valley, Korokocho, Karabongi, Dandora und Kayole sollten gemieden werden.

Aufgrund der schlechten Sicherheitslage (bewaffnete Raubüberfälle, "Car jackings") sollten bei Fahrten in der Stadt die Türen und Fenster immer verschlossen bleiben.
Von Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen wird wegen der erhöhten Unfallgefahr grundsätzlich abgeraten (schlecht gewartete Fahrzeuge, zu hohe Geschwindigkeit in Verbindung mit schlechten Straßenverhältnissen).

Wanderungen auf den Ngong Hills (ca. 20 Minuten außerhalb von Nairobil) sollten nur in Begleitung eines Kenya Wildlife Service (KWS) -Aufsehers besucht werden (Kosten für Begleitschutz ca. Ksh 500,--)
Vor Antritt von Individualreisen sollten Erkundigungen vor Ort über die gegenwärtigen Sicherheitsbedingungen eingeholt werden.
Wie bereits erwähnt besteht hohes Sicherheitsrisiko in der Region nördlich der Achse Baringo-Isiolo und im Grenzgebiet zu Äthiopien (Grenzstadt Moyale) und Somalia.


Bei der Planung von Überlandfahrten sollte dahingehend Rücksicht genommen werden, dass das Ziel noch bei Tageslicht erreicht wird. Manche Überlandstrassen sollten nur in Begleitung einer Polizeieskorte befahren werden:

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Österreichische Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Kenia ein Visum, das entweder bei der Einreise am Flughafen in Kenia (unter Vorweis des gültigen Rückflugtickets), oder aber von den zuständigen Vertretungsbehörden (Botschaften/Konsulate) der Republik Kenia erteilt wird. Der Reisepass muss bei Einreise 6 Monate gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können. Da die Einreiseformalitäten zu unangenehmen Wartezeiten am Flughafen führen können, wird generell empfohlen, sich ein entsprechendes Visum bereits vor der Abreise zu besorgen (in Österreich bei der Botschaft der Republik Kenia in Wien). Die bei Einreise am Flughafen in Nairobi oder Mombasa zu entrichtende Gebühr für ein einfaches Visum (bis zu 90 Tagen) beträgt USD 50,--, jene für ein Visum zur mehrmaligen Einreise USD 100,-- (nur wenn der Reisende die East African Community, dazu gehören neben Kenia Uganda und Tansania/Sansibar, verlässt, um dann wieder nach Kenia einzureisen ) und jene für ein Transitvisum USD 20,-- . Die Visa-Gebühr bei der Einreise am Flughafen kann in USD, Pfund-Sterling oder € entrichtet werden.

Einfuhr

Die Mitnahme von Fremdwährung und Landeswährung ist unbegrenzt erlaubt. Beträge ab umgerechnet USD 5.000,-- sind bei der Einreise deklarationspflichtig. Geldwechsel sollte nur bei autorisierten Stellen erfolgen. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar oder britischen Pfund in bar (nur größere Scheine wegen besserem Wechselkurs) oder Travellerschecks sowie Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Wertvolle Gegenstände sind zu deklarieren und können teilweise nur gegen Stellung einer Kaution eingeführt werden. Die Einfuhr von Waffen, Frischfleisch, Pflanzen und Obst ist verboten.

Ausfuhr

Die Ausfuhr von Landeswährung und Fremdwährung ist erlaubt. Beträge ab umgerechnet USD 5.000,-- sind bei der Ausreise deklarationspflichtig. Die Ausfuhr von Gold und Diamanten ist verboten; eine besondere Genehmigung ist für Jagdtrophäen, Felle und Häute erforderlich.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

 

Klima

Der Klimazone entsprechend gibt es keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. An der Küste tropisches Monsunklima (Regenzeit: Juni bis November). Im Hochland gemäßigtes Klima mit kühlen Nächten (Regenzeit: November und März bis Mai).

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und entsprechenden Sonnenschutz zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard. Die Zahl der HIV-infizierten Personen und an AIDS Verstorbenen unter der Lokalbevölkerung ist sehr hoch, Vorsichtsmaßnahmen werden daher dringend empfohlen. Reisenden werden eine Malariaprophylaxe und strenge Vorsichtsmaßnahmen dringend empfohlen: Wirksamer Insektenschutz, den ganzen Körper abdeckende Kleidung, Insektensprays zum Imprägnieren der Kleidung, Hotels mit Aircondition und/oder nächtens Moskitonetze bei Übernachtungen im Zelt. Fieberhafte Symptome, auch wenn sie erst nach erfolgter Rückkehr in Österreich auftreten, sollten dringend bezüglich einer Malariainfektion abgeklärt werden. Nähere Informationen erteilt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343).

Impfungen

Bei der Einreise aus Europa ist keine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung vorgeschrieben (ansonsten allen Reisenden empfohlen). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für ReisemedizinWien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Rundreisende, Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, eitrige Gehirnhautentzündung (Meningokokken – Meningitis) und Tollwut. Malariaprophylaxe im gesamten Landesgebiet wird angeraten.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten. Es wird empfohlen, entweder nur in versiegelten Flaschen erhältliches Wasser (Mineralwasser) zu trinken oder aber Leitungswasser vor Genuss mindestens 10 Minuten abzukochen. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Reiseversicherung (Zusatzversicherung) für den Krankheitsfall, Krankentransport und Rückholung nach Österreich wird dringend empfohlen. Diese Reiseversicherungen werden von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz. Die Hauptverkehrsstraßen sind häufig mangels entsprechender Erhaltung und vor allem durch Schäden infolge von Überschwemmungen in schlechtem Zustand. Auch in der Region Nairobi - Mombasa ist deshalb noch längere Zeit mit Behinderungen zu rechnen. Die Straße zwischen Nairobi und Mombasa ist zwar befahrbar, aber nach wie vor durch starke Fahrbahnschäden sehr gefährlich. Hinzu kommen unbeleuchtete Fahrzeuge, die nach Pannen auf der Straßenmitte abgestellt sind. Unbedingt zu vermeiden sind die Überlandbusse, die sehr häufig in tödliche Verkehrsunfälle verwickelt sind. Bei Autofahrten sind ein internationaler Führerschein zusammen mit dem österreichischen nationalen Führerschein, die Zulassungspapiere sowie ein Carnet de Passages unbedingt erforderlich. Für die Anmietung eines Leihautos sind ebenfalls der nationale österreichische sowie der internationale Führerschein erforderlich. Eine Haftpflichtversicherung ( Third Party ) ist obligat. Fahren im angetrunkenen Zustand ist ein schweres Delikt. Achtung, in Kenia ist Linksverkehr. Ein Benützen der öffentlichen Verkehrsmittel (Matatu-Kleinbusse, Bus) wird nicht empfohlen. Es sollten nur lizenzierte Taxis vor Hotels/Flughäfen benutzt werden. Es wird auf jedem Fall angeraten, das Flugzeug oder den Zug zu benutzen. Bei Zugfahrten auf den einsamen Strecken durch den Tsavo- Nationalpark ist Vorsicht geboten, da es aufgrund der extrem langsamen Fahrgeschwindigkeit zu Überfällen auf Reisenden kommt.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

Weitere hilfreiche Informationen

Tourismusinformation
in englischer Sprache
E-Mail: kato@africaonline.co.ke
Internet: http://www.magicalkenya.com

 

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