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Kamerun

Hauptstadt:

Yaoundé

Int. Kennzeichen:

CM

Sprache:

Französisch, Englisch, Duala, Bamilike, Ful, andere einheimische Sprachen

Gängige Fremdsprachen:

Französisch, Englisch

Währung:

CFA-Franc

Zeitdifferenz zu MESZ:

-1 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Steckerform wie in Österreich

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Frühere Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 01.12.2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen. Demonstrationen und politische Veranstaltungen sollten gemieden werden. Es empfiehlt sich, immer Ausweispapiere bei sich zu haben.

Derzeit wird angeraten, das Küstengebiet zwischen Kamerun und Nigeria aufgrund anhaltender Spannungen um die Halbinsel Bakassi zu meiden.

Generell steigt die Kriminalität und es mehren sich Überfälle durch bewaffnete Banden; auch gab es Fälle von Vergewaltigung und Raubmord. Fahrten sollten im Konvoy getätigt und bei Dunkelheit nach Möglichkeit gänzlich vermieden werden.

In den Großstädten sollte aufgrund der starken Kriminalität nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten photokopiert und gesondert von den Kopien aufbewahrt werden. Besondere Vorsicht ist bei Taxifahrten nach Einbruch der Dunkelheit geboten. Bei Benützung sogenannter Buschtaxen besteht erhöhte Unfallsgefahr.

Vor nicht unbedingt notwendigen Reisen in das Grenzgebiet zur Zentralafrikanischen Republik wird abgeraten. Die Grenze zur Republik Kongo ist geschlossen. Im Norden ist die Sicherheitslage generell nicht gut, es kommt vereinzelt zu Straßenüberfällen, wobei vor allem die Straßenabschnitte Garoua – Maroua und Mora –Kousserie sowie Ngaoundere – Maiganga besonders gefährdet sind. In Douala und Jaunde werden Besitzer von Geländewagen oft zur Herausgabe ihrer Autos gezwungen, weswegen die Türen immer verriegelt werden sollten.

Im Südwesten ist der Grenzverlauf mit Nigeria umstritten; trotz einer Beruhigung dieses Konflikts erscheint die Situation unübersichtlich. Reisende sollten Erkundigungen vor Ort einholen.

In letzter Zeit kam es immer wieder zu Ausbrüchen von Cholera. Wegen der rasant steigenden AIDS-Rate wird von ungeschütztem Geschlechtsverkehr dringend abgeraten.

Bei Besuch der vulkanischen Seen im Westen Kameruns ist Vorsicht vor austretenden toxischen Gasen geboten.

Das Photographieren von militärischen Anlagen und staatlichen Einrichtungen ist verboten. Auch sonst ist es beim Fotographieren besser, Vorsicht walten zu lassen. Zum Filmen ist eine Sondererlaubnis erforderlich.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einer erhöhten Sicherheitsgefährdung begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Der Reisepass muss noch mindestens 3 Monate länger als der Sichtvermerk gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können. Internationaler Impfpass ist erforderlich.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 20.000 CFA-Francs, die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt. Es empfiehlt sich die Mitnahme von € in bar, Reiseschecks und gängiger Kreditkarten (VISA, MasterCard, American Express). Kreditkarten werden nur vereinzelt akzeptiert. Trinkgelder: Bedienungsentgelt von 10-15% ist gewöhnlich in Restaurant- und Hotelrechnungen inbegriffen. Zusätzliche Trinkgelder- meist in Form eines kleinen Fix-Betrages. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 25.000 CFA-Francs erlaubt; für Reisen in ein zur Franc-Zone gehörendes Land unbeschränkt. Die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt.

 

Klima

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Im Süden ganzjährig heiß und feucht (nur stellenweise durch die Höhenlage gemildert) mit Regenzeit von Juni bis Oktober. Im Norden sehr heiße Trockenzeit von Februar bis Mai.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab. Die angenehmste Reisezeit ist Oktober bis Mai, leichte europäische Sommerkleidung wird empfohlen. Die Gegensätze zwischen dem Norden und Süden sind noch immer latent vorhanden, auch die Rivalität zwischen den französisch- und englischsprachigen Landesteilen.

Gesundheit

Die Lage in den öffentlichen Krankenhäusern entspricht sowohl vom Hygienestandard als auch von der Ausrüstung her nicht dem europäischen Standard.

Im Sommer 2004 kam es zum Ausbruch der Cholera. Hauptsächlich betroffen ist Douala und das umliegende Gebiet, obwohl auch in der Hauptstadt Yaoundé bereits Fälle aufgetreten sind. Reisenden wird daher eine vorbeugende Impfung dringend angeraten.

Impfungen

Bei der Einreise ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt das üInstitut fr ReisemedizinWien (Tel. 403-83-43) weiters eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und eitrige Gehirnhautentzündung für alle Reisenden, für Individualtouristen und Camper zusätzlich gegen Hepatitis B und Tollwut. Malariaprophylaxe für das ganze Land wird angeraten.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Die Straßen sind großteils Pisten. Bei Autofahrten sind der zwischenstaatliche Führerschein und die Zulassung sowie eventuell ein Carnet de Passage mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muß an der Grenze abgeschlossen werden.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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