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Jemen
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Hauptstadt:
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Sana'a
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Int. Kennzeichen:
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YE
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Sprache:
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Arabisch
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Gängige Fremdsprachen:
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Englisch
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Währung:
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1 Yemen-Rial (YRL) = 100 Fils
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Zeitdifferenz zu MEZ:
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+2 h
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Zeitdifferenz zu MESZ:
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+1 h
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Elektrischer Strom:
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220 Volt/50 Hertz Wechselstrom
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Links
Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung
Besondere Hinweise
Hier geht es zu der aktuellen Reisewarnung und Reiseinformation
Letzt Aktualisierung: 26.04.2006
Informationen zur Vogelgrippe
Sicherheit
Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung im Jemen hingewiesen/ Partielle Reisewarnung für die Provinzen Al-Djauf, Marib, Shabwa und Sa’dah .
Die Veröffentlichung von Karikaturen mit Islambezug in mehreren europäischen Medien führt seit Anfang Februar 2006 immer wieder zu Unmutskundgebungen der jemenitischen Bevölkerung. Demonstrationen sollte großräumig ausgewichen werden, weiters ist besonders zurückhaltendes Verhalten angezeigt.
Von Individualreisen wird weiterhin abgeraten, es empfiehlt sich, Gruppenreisen zu buchen und Reisen im Lande selbst nur mit zuverlässigen und erfahrenen Reiseagenturen zu unternehmen. Diese sind auch verantwortlich dafür, die Reisegenehmigung einzuholen, welche das Tourismusministerium für Reisen ausserhalb von Sana’a vorschreibt.
Die Militärposten an den Durchzugsstraßen des Jemen waren zu Ostern 2005 in weniger kurzen Abständen platziert, als in der vorjährigen Berichterstattung angeführt, was, zusammen mit dem teilweise geradezu nachlässigen Auftreten der Wachposten auf ein erhöhtes Sicherheitsgefühl schliessen lässt.
Es besteht weiterhin der Eindruck, dass die Regierung der Sicherheit große Bedeutung beimisst, um den Tourismus im Land wieder anzukurbeln.
Die jemenitische Regierung bemüht sich mit Nachdruck die Bevölkerung und Touristen vor Gewaltakten zu schützen. Entführungen und Geiselnahmen sind jedoch nach wie vor nicht ausgeschlossen. Dies zeigen Vorkommnisse im Süden der Provinz Shabwa im August und die Entführung deutscher Touristen im Dezember 2005 sowie die Entführung von schweizer und österreichischen Touristen in der Nähe der Stadt Marib im November und Dezember 2005, als auch italienischer Touristen im Jänner 2006. Derlei Gewaltakte zielen nach den derzeitigen Erfahrungen primär darauf ab von der Regierung Gegenleistungen zu erpressen.
Wie angeführt, sind Gruppenreisen möglich, wobei einige Gebiete jedoch gemieden werden sollten. Dies gilt insbesondere die nördlichen und nordöstlichen Landesteile: Vor Reisen in die Provinzen Al-Djauf, Marib, Shabwa und Sa’dah wird gewarnt. Die Regierung geht dort militärisch gegen Elemente der Al Qaida vor, seit Ende März kommt es weiterhin zu sporadischen Feuerwechseln und Razzien gegen Anhänger der Bewegung „Faithful Youth“ von Badreddin Al Houthi.
Bei Reisen in den Süden des Landes wird wegen nicht eindeutig lokalisierter Minenfelder zur besonderen Vorsicht geraten und Fahrten abseits der befestigten Straßen sind jedenfalls zu vermeiden. Diese befinden sich nach hiesiger Kenntnis im Großraum Aden, entlang der Straße von Aden nach Sana’a bis Al Anad, entlang der Küstenstraße von Mukalla sowie um die Hafenstadt Bir-Ali und im Raum Zinjibar, Jaar und Al Khod.
Wanderungen, insbesondere in unbewohnten oder nur dünn besiedelten Landesteilen sollten ausschließlich mit einem erfahrenen lokalen Führer unternommen werden. Es besteht ein allgemeines Risiko terroristischer Anschläge gegen westliche Interessen, daher wird auch an Orten, die von aus dem Westen stammenden Ausländern stark frequentiert werden, zu besonderer Vorsicht geraten.
Wegen der islamischen Tradition und Sitten sollten Frauen nur in unmittelbarer Nähe von Hotels sonnenbaden und schwimmen; Bikini ist jedenfalls nicht zu tragen.
Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.
Einreise
Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Der Reisepaß muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können.
Einfuhr
Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, jedoch deklarationspflichtig (ab US $ 3.000.-). Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten (Visa oder AMEX). Wechseln kann man bei Geldwechslern (bester Kurs), bei den Fahrern und Guides (annehmbar), bei den Banken und im Hotel (offizieller Bankenkurs). Travellerschecks werden nur in Hotels der Luxusklasse, von einigen Silberhändlern und auf der Bank (äußerst langwierig) angenommen. Am besten ist Bargeld, denn auch Kreditkarten werden nur in Luxushotels akzeptiert. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Darunter fallen auch 1 Liter Alkohol und Tabak für den persönlichen Gebrauch. Ansonsten ist die Einfuhr von Alkohol und Tabak verboten; weiters dürfen Rauschgift, Tiere (ausgenommen Haustiere), erotische Filme oder Zeitschriften, politische Bücher oder Zeitschriften sowie hochsensible elektronische Kommunikationsgeräte nicht eingeführt werden.
Ausfuhr
Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Die Ausfuhr von antiken Gegenständen ist verboten.
Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.
Klima
Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Am Roten Meer tropisch-feuchtes Klima mit Haupthitzeperiode von Mai bis September, im Hochland gemäßigteres Klima. Regenzeit von März bis Mai und Juli/ August.
Ratschläge
Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.
Gesundheit
Krankenhäuser und Apotheken des Landes weisen einen sehr einfachen Standard auf und sind wirklich nur eine Notlösung. Viele Medikamente wie etwa Insulin sind oft nur über den Schwarzmarkt erhältlich. In den tieferliegenden Gebieten am Roten Meer sowie dem Arabischen Golf kommt Malaria vor. Aus den Küstenregionen werden gelegentlich Fälle von Dengue Fieber gemeldet.
Impfungen
Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin in Wien (Tel. 403-83-43) jedoch für Individualtouristen und Camper sowie Rundreisende eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, für Individualtouristen und Camper zusätzlich gegen Hepatitis B und Tollwut.
Vorsicht
Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen. Ebenso die Mitnahme von Hygieneartikeln.
Versicherung
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden. Vor Abschluss einer solchen Versicherung sollte beim Versicherer erfragt werden, welche Leistungen er im Jemen tatsächlich erbringen kann. Die medizinische Versorgung einschließlich dem Krankentransportsystem ist unzureichend und entspricht zumeist keinesfalls westeuropäischem Standard.
Verkehr
Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz. Zwischen größeren Orten verkehren Sammeltaxis und teilweise Schnellbusse, innerhalb der Städte Taxis (bei denen der Preis unbedingt im Voraus vereinbart werden muss). In größeren Städten ist die Anmietung von Pkws mit und ohne Fahrer möglich. Für Ausflugsfahrten empfiehlt sich die Anmietung eines Geländewagens mit verlässlichem Fahrer (schlechte Straßenverhältnisse, mangelhafte Beschilderung, Sicherheitsgründe).
Sonstiges
Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.
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