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Jemen

Hauptstadt:

Sana'a

Int. Kennzeichen:

YE

Sprache:

Arabisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Währung:

1 Yemen-Rial (YRL) = 100 Fils

Zeitdifferenz zu MEZ:

+2 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+1 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Vergangene Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung 06.12.2006

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung im Jemen hingewiesen/
Partielle Reisewarnung für die Provinzen Al-Djauf, Marib, Shabwa und Sa’dah .

Zuletzt ist es wieder zu Entführungen von Ausländern in den Provinzen Shabwa (August, November, Dezember 2005, September 2006) und Marib (Dezember 2005, Januar 2006, September 2006) gekommen. In allen Fällen waren Ausländer von einem Stamm festgehalten worden, um von der eigenen Regierung Gegenleistungen zu erpressen. Entführungen können jedoch grundsätzlich im ganzen Land stattfinden, auch in den Städten.

Die Deutsche Botschaft Sanaa ist wie folgt zu erreichen: P.O. Box 2562, Sanaa, Tel.: 00967-1-413174, Fax: 00967-1-413179.

 

Sicherheit

Bei Reisen im Jemen bleibt Vorsicht angezeigt. Vor Reisen in die Provinzen Al-Djauf, Marib, Shabwa und Sa’dah wird gewarnt. Darüber hinaus besteht allgemein ein erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge. Besondere Vorsicht ist bei Menschenansammlungen und bei Lokalitäten mit überwiegend westlichen Besuchern (Kettenrestaurants, Hotels, westliche Markengeschäfte) geboten. Demonstrationen sollte großräumig ausgewichen werden, weiters ist besonders zurückhaltendes Verhalten angezeigt.

Von Einzelreisen durch das Land wird dringend abgeraten. Es wird empfohlen, Reisen im Jemen immer durch eine Reiseagentur organisieren zu lassen (in einigen Provinzen sind von der Polizei ohnehin nur Gruppenreisen zugelassen) oder in Kooperation mit zuverlässigen und erfahrenen jemenitischen Partnern zu unternehmen. Diese sind auch dafür verantwortlich, die Reisegenehmigung einzuholen, welche das Tourismusministerium für Reisen außerhalb von Sana’a vorschreibt. Wüstendurchquerungen sollten nur mit verlässlichen Reiseagenturen, Wanderungen, insbesondere in unbewohnten oder nur dünn besiedelten Landesteilen, ausschließlich mit erfahrenen lokalen Führern unternommen werden.

Es besteht der Eindruck, dass die Regierung der Sicherheit große Bedeutung beimisst, um den Tourismus im Land wieder anzukurbeln und sie bemüht sich mit Nachdruck, die Bevölkerung wie auch Touristen und andere Ausländer vor Gewaltakten zu schützen. Entführungen und Geiselnahmen sind jedoch nach wie vor nicht ausgeschlossen. Zuletzt ist es wieder zu Entführungen von Ausländern in den Provinzen Shabwa (August, November, Dezember 2005, September 2006) und Marib (Dezember 2005, Januar 2006) gekommen. In allen Fällen waren Ausländer von einem Stamm festgehalten worden, um von der eigenen Regierung Gegenleistungen zu erpressen. Entführungen können jedoch grundsätzlich im ganzen Land stattfinden, auch in den Städten.

Bei Reisen in den Süden des Landes wird wegen nicht eindeutig lokalisierter Minenfelder von Fahrten abseits der befestigten Straßen abgeraten. Lokalisierte Minenfelder befinden sich entlang der Straße von Aden nach Sanaa bis Al Anad, entlang der Küstenstraße westlich von Mukalla sowie um die Hafenstadt Bir Ali und im Raum Zinjibar, Jaar und Al Khod.

Wegen der islamischen Tradition und Sitten sollten Frauen nur in unmittelbarer Nähe von Hotels sonnenbaden und schwimmen; Bikini ist jedenfalls nicht zu tragen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Der Reisepaß muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können.

Einfuhr

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, jedoch deklarationspflichtig (ab US $ 3.000.-). Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten (Visa oder AMEX). Wechseln kann man bei Geldwechslern (bester Kurs), bei den Fahrern und Guides (annehmbar), bei den Banken und im Hotel (offizieller Bankenkurs). Travellerschecks werden nur in Hotels der Luxusklasse, von einigen Silberhändlern und auf der Bank (äußerst langwierig) angenommen. Am besten ist Bargeld, denn auch Kreditkarten werden nur in Luxushotels akzeptiert. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Darunter fallen auch 1 Liter Alkohol und Tabak für den persönlichen Gebrauch. Ansonsten ist die Einfuhr von Alkohol und Tabak verboten; weiters dürfen Rauschgift, Tiere (ausgenommen Haustiere), erotische Filme oder Zeitschriften, politische Bücher oder Zeitschriften sowie hochsensible elektronische Kommunikationsgeräte nicht eingeführt werden.

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Die Ausfuhr von antiken Gegenständen ist verboten.

 

 

Klima

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Am Roten Meer tropisch-feuchtes Klima mit Haupthitzeperiode von Mai bis September, im Hochland gemäßigteres Klima. Regenzeit von März bis Mai und Juli/ August.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Krankenhäuser und Apotheken des Landes weisen einen sehr einfachen Standard auf und sind wirklich nur eine Notlösung. Viele Medikamente wie etwa Insulin sind oft nur über den Schwarzmarkt erhältlich. In den tieferliegenden Gebieten am Roten Meer sowie dem Arabischen Golf kommt Malaria vor. Aus den Küstenregionen werden gelegentlich Fälle von Dengue Fieber gemeldet.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin in Wien (Tel. 403-83-43) jedoch für Individualtouristen und Camper sowie Rundreisende eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, für Individualtouristen und Camper zusätzlich gegen Hepatitis B und Tollwut.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen. Ebenso die Mitnahme von Hygieneartikeln.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden. Vor Abschluss einer solchen Versicherung sollte beim Versicherer erfragt werden, welche Leistungen er im Jemen tatsächlich erbringen kann. Die medizinische Versorgung einschließlich dem Krankentransportsystem ist unzureichend und entspricht zumeist keinesfalls westeuropäischem Standard.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz. Zwischen größeren Orten verkehren Sammeltaxis und teilweise Schnellbusse, innerhalb der Städte Taxis (bei denen der Preis unbedingt im Voraus vereinbart werden muss). In größeren Städten ist die Anmietung von Pkws mit und ohne Fahrer möglich. Für Ausflugsfahrten empfiehlt sich die Anmietung eines Geländewagens mit verlässlichem Fahrer (schlechte Straßenverhältnisse, mangelhafte Beschilderung, Sicherheitsgründe).

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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