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Israel
(gemeinsam mit Gaza und Westjordanland)

Hauptstadt:

Jerusalem; die Annexion von Ostjerusalem ist international nicht anerkannt

Int. Kennzeichen:

IL

Sprache:

Hebräisch, Arabisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch, Russisch, Spanisch, Französisch, Deutsch

Währung:

1 neuer Shekel (NIS) = 100 Agorot

Information zur Zeitdifferenz:

MEZ +1 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, dreipoliger Stecker (Zwischenstecker erforderlich)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Änderung: 17.11.2006

 

Vergangene Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Sicherheit

Erhöhtes Sicherheitsrisiko in gesamt Israel.

Zuzüglich herrscht seit 21.3.06 /erweitert am 23.10.2006 Reisewarnung für Gaza und Westbank / siehe dazu : Informationen zu Gaza und Westjordanland

ISRAEL

Auf Grund fortgesetzter Terrorbedrohung, die sich nach den palästinensischen Wahlen vom 25. Jänner 2006 und der durch den Wahlsieg der Hamas bedingten Ungewissheit bezüglich der Zukunft des Friedensprozesses verstärkt hat, wird bei Reisen auch nach Israel auf das nach wie vor erhöhte Sicherheitsrisiko aufmerksam gemacht. In der Vergangenheit waren Stadtbusse, Menschenansammlungen in Märkten, Restaurants, Cafés, Diskotheken u.a. Ziele von schweren Terroranschlägen. Jerusalem, Tel Aviv, Haifa, Ashdod, Beersheva und zuletzt Netanja waren von schweren Terroranschlägen betroffen.

Insbesonders Orte mit Symbolcharakter (religiöse Stätten, Regierungs-und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastrukturen sowie Wirtschafts -und Tourismuszentren gelten weiterhin als vorrangige Ziele arabischer Terroristen.

Aufgrund des fast täglichen Beschusses des israelischen Grenzgebietes zu Gaza mit Kassam-Raketen wird zur besonderen Vorsicht bei Reisen im näheren Umkreis zu Gaza (Sderot, Ashkelon, Yad Mordechai) geraten.

Auch nach dem mit 11. September 2005 abgeschlossenen israelischen Rückzug aus dem Gazastreifen ist weiterhin mit erhöhten Spannungen in der Region zu rechnen.

Die israelischen Grenz- und Sicherheitsbehörden führen schon am Flughafen Ben Gurion strenge Befragungen und Kontrollen des mitgeführten Gepäcks durch. Dabei können gelegentlich Schwierigkeiten und Verzögerungen bei der Einreise nach sowie der Ausreise aus Israel auftreten.

Reisende sollten höchste Wachsamkeit walten lassen und folgende Vorsichtsmassnahmen unbedingt beachten:
- Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einer erhöhten Sicherheitsgefährdung begibt, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese während des Aufenthaltes fortlaufend zu überprüfen.
- Warnungen sind ernst zu nehmen und Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte Folge zu leisten.
- Ein gültiges Reisedokument ist jederzeit mitzuführen.
- Städtische Ballungszentren, Menschenansammlungen, Großkaufhäuser, Märkte, Straßencafés/-restaurants, Fußgängerzonen, Nachtclubs u.ä. sind als potentielle Terrorziele mit besonderer Vorsicht zu frequentieren. Erhöhte Vorsicht gilt für Tel Aviv und Jerusalem. .
- Von der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel, insbesondere von Stadtbussen, die wiederholt Ziel von Terroranschlägen waren, ist unbedingt Abstand zu nehmen.
- Von Reisen in das Grenzgebiet zum Libanon wird abgeraten, da es hier erfahrungsgemäß zu militärischen Zusammenstößen zwischen israelischen Sicherheitskräften und im Südlibanon operierenden bewaffneten Gruppen (Hizbollah) kommen kann.
- Von Reisen in die Nähe zum Gazastreifen wird abgeraten (Gefahr durch kontinuierlichen Beschuss durch paläst. Kassam-Raketen insbesonders in den Städten Sderot und Ashkelon )
- Von Reisen in unmittelbare Nähe des in Bau befindlichen so genannten Sicherheitszaunes wird abgeraten, da es hier erfahrungsgemäß zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Soldaten kommen kann.
- Eilat am Roten Meer ist problemlos zugänglich.
- Die Altstadt von Jerusalem (Grabeskirche, Western Wall; Österreichisches Pilgerhaus (Hospiz) ist zugänglich. Für die Besichtigung der Altstadt wird ortskundige Begleitung nahe gelegt. Obwohl der Tempelberg/Al Haram al-Sharif - nicht aber die Moscheen - seit August 2003 auch für Nicht-Muslime wieder geöffnet ist, wird Touristen vorläufig noch von einem Besuch an Freitagen und großen moslemischen Feiertagen abgeraten, da aufgrund der Spannungen die Stimmung in der muslimischen Bevölkerung gegenüber Angehörigen anderer Religionen nicht einschätzbar ist.
-Beim Besuch religiöser Stätten und orthodoxer jüdischer Viertel (z.B Meah Sha’arim in Jerusalem) ist auf entsprechende Kleidung zu achten.

- Das Fotografieren militärisch bedeutsamer Anlagen (Flugplätze, Grenzposten, Bahnhöfe u.a.) ist verboten.

-Grenzübergänge: allgemein kann es bei allen Grenzübergängen (Eilat nach Ägypten (Taba) und Jordanien (Arava), Sheikh Hussein (von Bet Shean nach Jordanien) und Allenby Bridge (von der Westbank nach Jordanien) immer wieder zu kurzzeitigen Schließungen oder einer Verkürzung der Öffnungszeiten kommen. Es wird daher empfohlen, sich rechtzeitig vor Ort über die Öffnung zu informieren.

 

Einreise

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 3 Monate im Land aufhalten. Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

 

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Euroschecks werden von größeren Hotels, einigen Geschäften und Banken eingelöst, Kreditkarten werden im Allgemeinen akzeptiert. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Dazu gehören für Personen ab 17 Jahren auch alkoholische Getränke (2 Liter Wein und 1 Liter Alkohol) sowie Tabak (nicht mehr als 250 Gramm). Wertvolle Gegenstände müssen bei der Einreise deklariert werden, der Zoll kann eine Zollhinterlegung fordern (insbesondere für Videokameras oder PCs). Geschenke dürfen bis zu einem Wert von US $ 150 eingeführt werden. Die Einfuhr von frischen Früchten, Fleisch, Pflanzen und Medikamenten (außer mit zugelassenem Rezept) sowie Waffen ist verboten.

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Der Rücktausch der Landeswährung ist gegen Vorlage der Wechselbestätigung bis zu einem Gegenwert von US $ 500.- möglich. Das Reisegepäck muss vollständig wiederausgeführt werden.

Klima

In den Küstengebieten sind die Sommer heiß und feucht (hohe Luftfeuchtigkeit), die Winter allgemein mild und regnerisch. Im Landesinneren und den Bergregionen trockener und kühler. In den Wüstengebieten muss mit großen Temperaturschwankungen gerechnet werden.

Ratschläge

Während der heißen Jahreszeit sollte auf eine entsprechende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Gesundheit

Europäischer Standard im Gesundheitswesen, mitunter Mängel im sanitären Bereich.

Informationen zur Vogelgrippe

 

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben.

Vorsicht

Eine gewisse Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden.

Versicherung

Für den Krankheitsfall besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird daher nahe gelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Busverbindungen sowie ein eher spärlich ausgebautes Eisenbahnnetz. Innerstädtisch Busse. Es gibt zahlreiche Mietwagenfirmen mit im Vergleich zu Europa günstigen Mietwagentarifen. Am Shabbat (von Freitag nach Sonnenuntergang bis Samstag nach Sonnenuntergang) keine öffentlichen Verkehrsmittel; von Autofahrten in jüdisch-orthodoxen Vierteln ist während des Shabbat Abstand zu nehmen. Während des hohen religiösen Feiertages Yom Kippur gilt ein generelles Fahrverbot. . Bei Autofahrten in Israel (und nach Ägypten und Jordanien) sind ein internationaler oder der österreichische Führerschein und die Zulassung (beide mit englischer Übersetzung) mitzuführen. Bei Reisen in Richtung Ägypten zusätzlich Carnet de Passages. Die Mitnahme der grünen Versicherungskarte ist verpflichtend. Es gilt 0,0 Promille. Im Winter ist auch tagsüber Abblendlicht vorgeschrieben.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

Weitere hilfreiche Informationen

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