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Honduras

Hauptstadt:

Tegucigalpa

Int. Kennzeichen:

HN

Sprache:

Spanisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Währung:

1 Lempira (L) = 100 Centavos

Zeitdifferenz zu MEZ:

-7 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

-8 h

Elektrischer Strom:

110 Volt/60 Hertz, amerikanische Flachstecker (Zwischenstecker erforderlich)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
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Frühere Reisewarnungen und Reiseinformationen

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 01.12.2006

Es wird auf die Möglichkeit von Wirbelstürmen in der Zeit von Juni bis November hingewiesen, der Höhepunkt der Saison ist von Mitte August bis Mitte Oktober. Aktuelle Informationen entnehmen Sie der Homepage des National Hurricane Center.

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Aufgrund der steigenden Kriminalität, wachsender Gewaltbereitschaft und einer geringen Hemmschwelle beim Waffengebrauch hat die Gefährdung in den letzten Jahren stark zugenommen. Besonders besorgniserregend sind dabei kriminelle gewalttätige Jugendbanden, die nach Weltbankberichten in Honduras mittlerweile über 40.000 Anhänger verfügen. Bewaffnete Raubüberfälle gehören inzwischen im ganzen Land zum täglichen Erscheinungsbild. Honduras hat zudem eine der höchsten (pro-Kopf-) Mordraten in ganz Lateinamerika.

In letzter Zeit kommt es immer häufiger zu Diebstählen und Raubüberfällen, sodass im ganzen Land Vorsicht geboten ist. Autofahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollten auf jeden Fall vermieden werden. Vor allem an der Nordküste, an der Karibikküste (rund um Tela), in den Städten und auch in Naturparks und Wandergebieten ist Vorsicht angebracht, da immer wieder Übergriffe auf Reisende gemeldet werden. Auf Strandbesuche nach Einbruch der Dunkelheit sollte verzichtet werden. Frauen wird empfohlen, bei Aufforderungen zum Mitkommen durch Sicherheitskräfte (Polizei, Militär) auf der Begleitung durch eine weitere Person zu bestehen.

Vor Reisen per Anhalter wird (insbesondere Frauen) generell abgeraten. Es gibt immer wieder Übergriffe auf Reisende, die mit Überlandbussen und Taxis unterwegs waren. Auf Grund der hohen Kriminalität mit großer Gewaltbereitschaft sollten nur geringe Bargeldmengen bei sich geführt werden. Dokumente sollten möglichst im Hotelsafe aufbewahrt und in Kopie mitgeführt werden.

Aufgrund häufigen Diebstahls von Reisepass und/oder Flugticket sollten Touristen nach Möglichkeit der Österreichischen Botschaft in Mexikobereits vor Reiseantritt eine Kopie des Passes und des Tickets zukommen lassen.

Da ab 26. Oktober auch bei Transit über die USA nur mehr maschinlesbare Pässe akzeptiert werden, kann der Verlust des Reisepasses und die Rückreise mit einem Notpass zu einer erheblichen Zeitverzögerung führen, da Notpassinhaber ein Visum an der US-Botschaft beantragen müssen.

Während der Hurrikan-Saison (in der Regel von Juni bis Oktober) muss vor allem an der Karibikküste und auf den Inseln „Islas de la Bahia“ mit Beeinträchtigungen der Verkehrsverbindungen sowie der Strom- und Wasserversorgung gerechnet werden. Häufig kommt es nach starken Regenfällen zu Überschwemmungen. Die Anweisungen der Behörden (z.B. Evakuierungsmaßnahmen) sollten befolgt werden. Bitte informieren Sie sich sowohl vor als auch während Ihres Hondurasaufenthaltes regelmäßig in den Medien und Internet über aktuelle Unwetterwarnungen (z.B. www.weather.com).

 

Einreise

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 90 Tage im Land aufhalten. Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können. Bei der Ausreise sind US$ 30,-- Flughafentaxe/Ausreisesteuer zu bezahlen.

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Deklarationspflicht ab USD 10.000,--. Euro werden nicht umgewechselt, es empfiehlt sich daher die Mitnahme von US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten.
Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Deklarationspflicht ab USD 10.000,--. Die Ausfuhr von Antiquitäten und von gewissen Tieren ist generell verboten, für Pflanzen ist eine Exportgenehmigung notwendig.
 

 

Klima

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Tropisches Klima bis zu einer Höhenlage von ca. 600 m (Trockenzeit Dezember bis April), darüber subtropisch. An der Atlantikküste hingegen das ganze Jahr Regen.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard.
Die Situation in den Privatkliniken, vor allem in der Hauptstadt, ist besser. Mit zunehmender Entfernung von den Zentren nimmt die Qualität der medizinischen Versorgung ab.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei Einreise über ein Gelbfieberinfektionsgebiet (ansonsten nicht notwendig).
Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien(Tel. 403-83-43) jedoch für Individualtouristen und Camper eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, Hepatitis B und Tollwut. Malariaprophylaxe für die ländlichen Regionen wird angeraten.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Überlandbusse (meist in schlechtem Zustand), Taxis und Sammeltaxis. Die Anmietung von Leihwagen ist möglich.
Bei Autofahrten genügt der österreichische Führerschein.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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