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Haiti

Hauptstadt:

Port-au-Prince

Int. Kennzeichen:

HT

Sprache:

Französisch, Kreolisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Währung:

1 Gourde = 100 Centimes

Zeitdifferenz zu MEZ:

-6 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

-6 h

Elektrischer Strom:

115/230 Volt Wechselstrom, amerikanische Stecker (Zwischenstecker erforderlich)

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 03.08.2006

Es wird auf die Möglichkeit von Wirbelstürmen in der Zeit von Juni bis November hingewiesen, der Höhepunkt der Saison ist von Mitte August bis Mitte Oktober. Aktuelle Informationen entnehmen Sie der Homepage des National Hurricane Center.

Vogelgrippe

 

Sicherheit

REISEWARNUNG! (seit 02.04.2003)

Angesichts der anhaltend instabilen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Lage wird seit 2.4.2003 vor Reisen nach Haiti gewarnt.
Die seit Jahren andauernde innenpolitische Krise in Haiti, die zuletzt zu gewaltsamen Unruhen und Auseinandersetzungen geführt hatte, konnte trotz Einsetzung einer provisorischen Regierung und der Stationierung von UN-Truppen bisher nicht überwunden werden, weswegen die Reisewarnung im Hinblick auf die bestehenden Sicherheitsrisiken derzeit aufrechterhalten bleibt.

Die Zahl der Entführungen ist nach wie vor hoch. Die organisierten kriminellen Banden gehen bei Überfällen oder Entführungen häufig mit einer erschreckenden Brutalität vor. Bereits mehrfach waren unter den Opfern auch Ausländer. Den in Haiti lebenden Österreichern wird zu besonderer Wachsamkeit und Vorsicht geraten.
Es wurden auch mehrfach Kinder in Port-au-Prince entführt. Eltern, die die Möglichkeit haben, ihre Kinder während der jetzt beginnenden Ferienzeit im Ausland unterzubringen, sollten dies in Erwägung ziehen.

Problemzonen wie Bel Air, Cité Soleil, La Saline, Saint Martin und Martissant sollen tunlichst gemieden werden. Im unteren Bereich von Delmas, in Nazon und im Stadtzentrum unterhalb des Champs de Mars ist besondere Vorsicht geboten. Nach 18:00 Uhr sollten Sie sich in diesen Gegenden möglichst nicht mehr aufhalten.
Auf den Ausfallstraßen nach Norden (Nationalstraße Nr. 1) und nach Süden (Nationalstraße Nr. 2) besteht ebenfalls ein erhöhtes Risiko Opfer eines Verbrechens zu werden.
Nach Einschätzung der Botschaft sollten Fahrten auf diesen Straßen bis auf Weiteres nur vorgenommen werden, wenn ein wichtiger Grund hierfür vorliegt. Es empfiehlt sich in einer Kolonne von mindestens zwei Fahrzeugen die Fahrt zu unternehmen. Nach Einbruch der Dunkelheit sollten Sie jedoch auf keinen Fall mehr auf diesen Straßen unterwegs sein.
Auch die Umgebung des Flughafens ist zunehmend unsicherer geworden. Sie sollten nur auf den Straßen Delmas 105 (Route Fréres) und Delmas 33 zum Flughafen fahren

Die Türen und Fenster von Autos sollten immer geschlossen bzw. versperrt sein. Für den Fall eines bewaffneten Überfalles wird dringend empfohlen, keinen Widerstand zu leisten.

Im Oktober und November 2005 sollen Wahlen stattfinden; es ist damit zu rechnen, dass im Zuge des Wahlkampfs die Gewaltspirale zunehmen wird.

 

Einreise

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 90 Tage im Land aufhalten. Der Reisepass muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Alle Kinder müssen über ein eigenes Reisedokument verfügen. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können. Bei der Einreise mit dem Flugzeug ist eine Steuer von US$ 10,-- (ausschließlich in US-Dollar) zu bezahlen. Bei Einreise auf dem Landweg werden USD 30,-- kassiert. Bei der Ausreise ist eine entsprechende Steuer in der Höhe von US$ 30,-- fällig. Es wird empfohlen, vor der Abreise bei der Vertretung von Haiti in Österreich diesbezüglich aktuelle Informationen einzuholen.

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Einzige derzeit im Land umwechselbare Fremdwährung ist der US-Dollar. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Die meisten gängigen Kreditkarten werden von den grösseren Hotels akzeptiert.
Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.
Die Einfuhr von Lebensmitteln ist verboten

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.
Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Klima

Subtropisches Klima mit Durchschnittstemperaturen im Sommer von 25 Grad bis 34 Grad Celsius und im Winter von 22 Grad bis 32 Grad Celsius. Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Sarke Regenfälle zusammen mit Gewittern können im Mai und im Zeitraum August/September auftreten. Die Hurricane-Saison dauert ungefähr von Juni bis November. Es haben bereits einige Hurricanes in diesem Jahrhundert durch starke Überschwemmungen und Erdabgänge schwere Schäden verursacht. Weiters sind auch leichte Erdbeben möglich, allerdings wurden in den letzten Jahren keine stärkeren Erdbeben beobachtet.

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Aufgrund einer derzeit grassierenden Malariaepidemie in Haiti wird bei Kurzaufhalten dringend geraten, eine Malariaprophylaxe vorzunehmen. Gleichzeitig haben auch die Fälle von Denguefieber zugenommen. Reisende in Haiti sollten daher bei grippeähnlichen Symptomen auf jeden Fall abklären lassen, ob sie an Dengue erkrankt sind. Die Krankheit, die in der Symptomatik sehr einer starken Grippe ähnlich ist, kann zu schweren inneren Blutungen führen. Vor Einnahme von fiebersenkenden sowie Schmerzmitteln soll daher mit einem Arzt abgeklärt werden, welche Medikamente auch im Falle von Denguefieber eingenommen werden dürften. Absolut verboten bei Dengue ist die Einahme von Aspirin.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Fälle von Malaria, parasitären Infektionen, Hepatitis und Dengue-Fieber wurden im gesamten Land registriert. Die Zahl der HIV-infizierten Personen und an AIDS Verstorbenen unter der Lokalbevölkerung ist sehr hoch, Vorsichtsmaßnahmen werden daher dringend empfohlen.

 

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig).
Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien(Tel. 01 - 403 8343) jedoch eine vorbeugende Impfung für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten gegen Tollwut. Malariaprophylaxe für Gebiete unter 300 m Seehöhe wird angeraten.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Eiswürfel sollten nur aus behandeltem Wasser hergestellt werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen. Bei lokaler Anschaffung sollte immer das Ablaufdatum der Arzneimittel überprüft werden.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

 

Verkehr

In den von den Überschwemmungen Ende Mai 2004 betroffenen Gebieten kann es zu anhaltenden Verkehrsbehinderungen kommen. Vor Reisen vor Ort sollten Informationen über den Zustand der vorgesehenen Route vor Reiseantritt eingeholt werden.

Öffentliche Verkehrsverbindungen:
Inlandsflugnetz (eine private Fluglinie mit veraltetem Fluggerät), Busverbindungen, Mietwagen und Taxis. Es wird von der Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel abgeraten, insbesondere der privaten "tap-taps" Taxis ohne Registrierung.

Es genügt der österreichische Führerschein oder ein Internationaler Führerschein bis zu einem Aufenthalt von 3 Monaten, darüber hinaus ist ein haitianischer Führerschein erforderlich.

 

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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