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Côte d’Ivoire

Hauptstadt:

Yamoussoukro (Regierungssitz: Abidjan)

Int. Kennzeichen:

CI

Sprache:

Französisch, Baoulé, Diula, Senufo u. a. einheimische Sprachen

Währung:

CFA-Franc

Zeitdifferenz zu MEZ:

-1 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

-2 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Frühere Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 01.12.2006

Achtung: Die österreichische Botschaft Abidjan wurde Ende Mai 2005 geschlossen.

Zuständige Österreichische Botschaft:
Österreichische Botschaft Dakar (Senegal)

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

REISEWARNUNG (seit 12.12.2002)

In Abidjan und in mehreren Städten des von der Regierung kontrollierten Südens - Yamoussoukro, San Pedro, Gagnoa, Daloa, Guiglo - kommt es seit dem 16.01.2006 zu Straßensperren und Protestaktionen der so genannten "Jungen Patrioten" und vor allem in Dörfern im Südwesten auch zu ethnisch motivierten Zusammenstößen. Obwohl in den angeführten Städten mittlerweile wieder Ruhe eingekehrt ist, ist die allgemeine Lage im Land weiterhin sehr gespannt. Aufgrund immer wieder stattfindender Demonstrationen von Anhängern und Gegnern des Präsidenten, sind neuerliche Ausbrüche von Gewalt jederzeit möglich.

Solange die politischen Probleme keiner echten Lösung zugeführt werden, wird sich an dieser latent gefährlichen Situation nichts ändern

Vor Reisen nach Côte d’Ivoire wird gewarnt.

Sollten unaufschiebbare und dringend notwendige Reisen in die Côte d’Ivoire erforderlich sein, so wird geraten, vor Antritt der Reise mit dem Bürgerservice des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten (Tel.: 05/01150-4411) Kontakt aufzunehmen und sich über die aktuelle Lage zu informieren.

Vor Fahrten in den - immer noch - von Rebellengruppen besetzten Norden des Landes wird dringend abgeraten. Menschenansammlungen sowie Fahrten und Ausgänge nach Einbruch der Dunkelheit sind zu meiden bzw. auf ein Minimum zu reduzieren. Allfällig verhängte Ausgangssperren sind zu beachten.

Einbrüche in Häuser und Wohnungen sowie Autodiebstähle (hauptsächlich geländegängige Allradfahrzeuge) und Überfälle mit Waffengewalt sind merklich gestiegen. Überfälle sind nicht nur nachts, sondern zunehmend auch tagsüber zu verzeichnen. Wegen der erhöhten Kriminalität sollte nur wenig Bargeld mit sich geführt werden (20.000 bis 30.000,-- FrCFA d.s. ca. 30,- - 45,- Euro). Bei Überfällen sollte kein Widerstand geleistet werden, da die Aggressoren oftmals extrem gewalttätig sind und auch schon Todesopfer zu beklagen waren. Reisepässe, Flugtickets und andere Originaldokumente sollten im Hotel gelassen und lediglich Kopien mitgeführt werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten.

Straßensperren der Armee bei Tag und Nacht dienen nicht nur der Kontrolle von Passanten und Autofahrern, sondern werden von den (oftmals auch betrunkenen) Soldaten missbraucht, um Geldmittel zu erbetteln bzw. auch zu rauben.

Das Fotografieren von militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung ist verboten. Einheimische sollten nur nach vorheriger Zustimmung fotografiert werden.

 

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Der Reisepass muss bei der Einreise noch 3 Monate gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Einfuhr

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung (jedoch Deklarationspflicht). Es empfiehlt sich die Mitnahme Euro, Travellerschecks oder Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Wertvollere Gegenstände sollten bei der Einreise deklariert werden.

Ausfuhr

Die Ausfuhr von Fremdwährung ist ohne weiteres bis zu einem Betrag von 250.000 CFA-Francs erlaubt, darüber hinaus im Ausmaß des bei der Einreise deklarierten Betrages. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.
 

Klima

Tropisches Klima. Im Süden gleichmäßig heiß und feucht mit einer großen (Mai bis Juli) und einer kleinen (Oktober bis November) Regenzeit. Nach Norden zu trockener (Regenzeit von Juni bis September).

Ratschläge

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten im Landesinneren sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den öffentlichen Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. AIDS breitet sich zunehmend aus.

Impfungen

In den dicht besiedelten Wohngebieten in Abidjan hat sich das Gelbfieber verbreitet, dem zahlreiche Einwohner zum Opfer gefallen sind.
Bei der Einreise ist daher eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.
Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien(Tel. 01 - 403 8343) generell eine vorbeugende Impfung gegen Cholera und eitrige Gehirnhautentzündung, sowie für Individualtouristen und Camper zusätzlich gegen Tollwut. Malariaprophylaxe für das gesamte Land wird dringend empfohlen.

 

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Eisenbahnen, Busverbindungen, Sammeltaxis. Bei Autofahrten sind ein zwischenstaatlicher Führerschein und die Zulassung mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss vor Einreise abgeschlossen werden.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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