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Chile

Hauptstadt:

Santiago de Chile

Int. Kennzeichen:

CL

Sprache:

Spanisch

Gängige Fremdsprachen:

Gängige Fremdsprachen: Englisch, aber eher beschränkt; Deutsch, punktuell in einigen Orten im Süden des Landes

Währung:

Chilenischer Peso (chil$)

Information zur Zeitdifferenz:

MEZ -5 h, MESZ -6 h, MEZ -4 h bei chilenischer Sommerzeit (2. Samstag im Oktober bis 2. Samstag im März). Auf der Osterinsel erhöht sich die Zeitdifferenz um jeweils weitere zwei Stunden.

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Stecker meist amerikanisches System

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Vergangene Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 30.08.2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Die Kriminalität hat in den beiden letzten Jahren spürbar zugenommen. Chile zählt mittlerweile zu jenen Staaten mit der höchsten Anzahl an Eigentumsdelikten.

In den Großstädten sollte bei Rundgängen bzw. Restaurant- und Barbesuchen aufgrund erhöhter Kriminalität (Diebstahl, Raubüberfälle) nur wenig Bargeld sowie eine Kopie des Reisepasses (Original des Reisepasses und Flugtickets im Hotelsafe aufbewahren) mitgeführt werden.

Das Photographieren von militärischen und polizeilichen Anlagen ist verboten.

Sicherheit bei Reisen im Land:
In Teilen Chiles gibt es vor allem in den Grenzgebieten immer noch ungeräumte Minenfelder. Im Grenzgebiet zu Peru (hier sind Minen auch in Strandnähe verlegt bzw. dorthin angeschwemmt), Bolivien zu dem angrenzenden Argentinien (I., II: und III. Region) sowie zu Argentinien im äußersten Süden (XII. Region) kommt die Räumung der dort vergrabenen Anti-Personen-Minen (mehr als 1 Mio.) nur schleppend voran. Die Kennzeichnung der Minenfelder ist nicht flächendeckend sichergestellt (nicht zuletzt wegen extremer Witterungseinflüsse u. Vandalismus) bzw. in unwegsamen Gelände (in den sechs staatlich geschützten Naturschutzgebieten der Regionen I, II und XII) nicht vorhanden. In der V. Region (Sektion Tejas Verdes – San Antonio) sei laut chilenischen Behörden die Räumung der Minen zwar bereits erfolgt, jedoch noch nicht überprüft worden. Reisende sollten sich in diesen Gebieten nur auf befestigten Straßen und Wegen bewegen sowie Warnschilder unbedingt beachten.
Weitere Informationen bezüglich Minen:
www.mineaction.org (Country Profile Chile)
www.icbl.org/lm/2004/chile

Chile ist sehr stark erdbebengefährdet. Ein größeres Erdbeben (Stärke 7,9 auf der Richterskala) gab es am 13.06.2005 im Norden Chiles, bei dem 11 Personen ums Leben kamen und die Strom- und Kommunikationsversorgung sowie Verkehrsverbindungen tagelang lahm gelegt waren. In Santiago gab es zuletzt im März 1985 ein starkes Beben, das schwere Schäden an Gebäuden verursachte und 117 Tote forderte. Schwere Erdbeben können immer wieder auftreten, entsprechende Sicherheitsmaßnahmen werden von den nationalen Organisationen (wie z.B. ONEMI) gemeinsam mit den lokalen Behörden rasch umgesetzt.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

 

Einreise

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 90 Tage im Land aufhalten. Der Reisepass muss für die Dauer des Aufenthalts gültig sein. Bei Ankunft wird eine Touristenkarte ausgestellt, die beim Verlassen des Landes zurückgegeben werden muss. Sollte diese verlorengegangen sein, kann bei der "Policia Internacional" oder bei einer der Polizeidienststellen (Carabineros) in der Provinz für Ersatz gesorgt werden. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Einfuhr

Reisegepäck, d.h. Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden während des Aufenthaltes bestimmt sind, können zollfrei eingeführt werden. Ein Einfuhrverbot besteht für Nahrungsmittel wie Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch-und Wurstwaren sowie Pflanzen, Waffen, Drogen und Pornographie. Devisen dürfen unbegrenzt ein- und ausgeführt werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar. Kreditkarten werden allgemein akzeptiert (vor allem Visa und Mastercard, aber auch American Express). Weiters können mit Bankomatkarten (Maestro-Funktion) täglich bis zu CLP 200.000,00 bar behoben werden. Für im persönlichen Gepäck mitgeführte Neuwaren gilt im allgemeinen als obere Wertgrenze USD 500,00. Jede Person ist berechtigt, Importgeschäfte durchzuführen. Bei einem Warenwert von über USD 500,00 (FOPB) muss ein Zollagent eingeschaltet werden. Die Verzollung erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Die geforderten Dokumente (Handelsrechnung 5-fach, voller Konossementensatz bzw. Luftfrachtbrief dreifach) müssen vollständig sowie inhaltlich und formal fehlerfrei sein. Die chilenischen Behörden halten sich streng an die geltenden Form-und Rechtsvorschriften (Tippfehler können daher zu Verzögerungen führen).

Ausfuhr

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt. Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Klima

Die Jahreszeiten sind gegenüber Europa um 6 Monate verschoben, der Winter entspricht demnach dem europäischen Sommer und umgekehrt. Im Norden heiß und trocken, oft jahrelang keine Niederschläge. Subtropisches Klima in der Zentralzone des Landes mit milden Wintern und heißen Sommern. Im Tagesverlauf können starke Temperaturschwankungen auftreten. Nach Süden zu wird das Klima kälter und niederschlagsreicher.

Ratschläge

Keine besonderen Ratschläge.

 

Gesundheit

Die Lage in den öffentlichen Krankenhäusern entspricht sowohl vom Hygienestandard als auch von der Ausrüstung her nicht dem europäischen Standard. Die Privatkliniken - vor allem in den Großstädten - haben internationalen Standard. Die Versorgung mit Medikamenten ist im allgemeinen als ausgezeichnet zu bezeichnen. Apotheken in den Städten sind in ausreichender Zahl vorhanden. Mit zunehmender Entfernung von den Großstädten nimmt die Qualität der medizinischen Versorgung ab.

Impfungen

Bei Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben. Bei Einreise über ein Infektionsgebiet mit Gelbfieber ist eine Impfung erforderlich. Generell wird diese Impfung allen Reisenden empfohlen. Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien(Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Tollwut. Malariaprophylaxe ist nicht notwendig.

Vorsicht

Wegen Choleragefahr sollte besonderes Augenmerk auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie etwa häufiges Händewaschen gelegt werden. Auf den Konsum von rohem Gemüse, Salaten, ungeschältem Obst, rohen Meeresfrüchten und Fischen sollte verzichtet werden. Leitungswasser sollte nicht getrunken werden.

Auf den Osterinseln scheint die Gefahr des durch Stechmücken übertragenen Dengue-Fiebers gebannt. Es wird dennoch zur Vorsicht geraten: den ganzen Körper abdeckende Kleidung, Hotels mit Aircondition und/oder nächtens Moskitonetze, Aufenthalt im Freien vor allem nach Regenfällen und während der Dämmerung meiden. Die Erkrankung ähnelt in ihrer harmlosen Form einer Grippe und klingt normalerweise nach ca. 1 Woche wieder ab. Symptome sind Bauchbeschwerden, Erbrechen, Blutungen der Nase und des Zahnfleisches, Ohnmachtzustände und Abgeschlagenheit. Bei Auftreten solcher oder ähnlicher Symptome sollte unverzüglich der Arzt aufgesucht werden. Eine Impfung gegen die Krankheit gibt es nicht. Nähere Informationen erteilt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343). Bei Campingreisen sind Vorsichtsmaßnahmen gegen das Hanta-Virus, das durch Mäuse übertragen wird, angebracht.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, ist ratsam.

 

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen im Gesundheitsbereich mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport ist empfehlenswert. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Hauptdurchzugsstraßen sind gut ausgebaut, entsprechen aber nicht mitteleuropäischem Standard. Nebenstraßen sind meist nicht asphaltiert. Die Fahrweise ist eher rücksichtslos. Der österreichische Führerschein der Klasse B wird akzeptiert. Für alle anderen Fahrzeuge (Motorrad etc.) ist ein internationaler Führerschein in Verbindung mit dem österreichischen Führerschein erforderlich.

Öffentliche Verkehrsverbindungen:
Gut ausgebautes Inlandsflugnetz, gute Busverbindungen. Überregionalen Personenverkehr der Eisenbahnen gibt es nur mehr auf der Strecke Santiago-Temuco. In Santiago gibt es drei U-Bahn Linien und ein dichtes Netz von Buslinien. Taxis, vor allem sogenannte Linientaxis, sind im Verhältnis zu Österreich ein preiswertes Transportmittel.

 

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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