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Benin
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Hauptstadt:
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Porto Novo, Regierungssitz: Cotonou
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Int. Kennzeichen:
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BJ
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Sprache:
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Französisch, einheimische Sprachen
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Währung:
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CFA-Franc
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Zeitdifferenz zu MESZ:
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-1 h
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Elektrischer Strom:
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220 Volt/50 Hertz Wechselstrom
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Links
Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung
Besondere Hinweise
Letzte Aktualisierung: 15.11.2006
Informationen zur Vogelgrippe
Sicherheit
Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.
In Benin fanden im März 2006 Präsidentschaftswahlen statt. In dieser Zeit kam es vor allem in grösseren Städten verstärkt zu Kundgebungen und Demonstrationen mit entsprechenden Behinderungen . Die Grenzen zu den Nachbarländern wurden vom 4.3.06 (ab 18.00 Uhr) bis zum 6.3.06 (bis 6.00 Uhr) geschlossen. Grössere Menschenansammlungen sollten gemieden werden.
In den Großstädten sollte auf Grund der stark steigenden Kriminalität nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten photokopiert und gesondert von den Kopien aufbewahrt werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten. Es gibt vermehrt Meldungen von Überfällen und bewaffnetem Autoraub. Ebenfalls aufgrund möglicher Überfälle sollten die Grenzgebiete zu Togo, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit die Strecke Come - Grand Popo nicht befahren werden. Ebenso sollte es vermieden werden, sich länger als notwendig im Grenzgebiet zu Nigeria aufzuhalten.
Aufgrund der äußerst gefährlichen Strömungen an der Küste kommt es jedes Jahr zu Todesfällen durch Ertrinken.
Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.
Einreise
Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können.
Einfuhr
Die Einfuhr der Landeswährung ist erlaubt, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, doch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro, Travellerschecks oder Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.
Ausfuhr
Die Ausfuhr von Fremdwährung ist bis zu einem Betrag von 100.000 CFA-Francs , die Mitnahme der Landeswährung unbegrenzt erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.
Klima
Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Im Süden feucht-heißes Tropenklima mit zwei Regenzeiten (Mai bis Juni und Oktober), im Norden Tropenklima mit einer Regenzeit (Mai bis Oktober).
Ratschläge
Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuß setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.
Gesundheit
Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard.
Anfang März 2004 sind Cholerafälle außerhalb Contonous aufgetreten, bei denen auch Todesopfer zu beklagen waren. Zur Vorbeugeimpfung wird dringend geraten (siehe Kapitel „Impfungen“).
Impfungen
Bei der Einreise ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und Typhus), empfiehlt das üInstitut fr Tropenmedizin Wien(Tel. 403-83-43) eine vorbeugende Impfung gegen Cholera, eitrige Gehirnhautentzündung und Japan-B-Enzephalitis, für Individualtouristen und Camper zusätzlich gegen Hepatitis B und Tollwut. Malariaprophylaxe für das ganze Land wird angeraten.
Vorsicht
Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen. Beim Baden im Meer ist aufgrund der starken Strömungen ganzjährig grösste Vorsicht geboten.
Versicherung
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.
Verkehr
Öffentliche Verkehrsverbindungen: Busverbindungen, Sammeltaxis. Bei Autofahrten sind der zwischenstaatliche Führerschein und die Zulassung sowie eventuell ein Carnet de Passage mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muß abgeschlossen werden. Die Straßen bestehen neben der Nord-Süd-Achse hauptsächlich aus Pisten, von denen viele in der Regenzeit schlecht befahrbar sind.
Sonstiges
Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.
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