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Armenien

Hauptstadt:

Jerewan

Int. Kennzeichen:

AM

Sprache:

Armenisch

Gängige Fremdsprachen:

Russisch

Währung:

1 Dram (ARD) = 100 Luma (Lm)

Zeitdifferenz zu MEZ:

+2 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

+3 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Zwischenstecker erforderlich (nur in internationalen Hotels gibt es Steckdosen, die den österreichischen entsprechen)

Links

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Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 01.09..2006

Informationen zur Vogelgrippe

 

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Aufgrund des Berg Karabachkonflikts sollte die Grenze zu Aserbaidschan (besonders im nordöstlichen Abschnitt) gemieden werden. Dort kommt es noch vereinzelt zu Auseinandersetzungen oder Schusswechseln. Derzeit muss vor dem Befahren des Abschnitts Baghanis-Voskepar-Kirants der Strasse Nojemberjan-Idshewan gewarnt werden. In Teilen der Grenzgebiete droht Minengefahr.

Ausländer/-innen sollten nur wenig Bargeld mitnehmen, Dokumente sollten fotokopiert werden. Das allgemeine Sicherheitsrisiko hat sich in den Städten, vor allem in der Hauptstadt Jerewan, gebessert. Trotzdem ist besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten.

Das Fotografieren von militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung ist verboten.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthalts regelmäßig zu überprüfen.

Einreise

Reisende benötigen ein Visum, das entweder bei der armenischen Botschaftin Wien oder elektronisch unter www.armeniaforeignministry.am oder www.armeniadiaspora.com direkt im armenischen Außenministerium beantragt werden kann (Antragsformulare und Details können der jeweiligen Homepage entnommen werden; elektronisch beantragte Visa werden direkt bei Einreise am Flughafen in Jerewan ausgestellt; Bearbeitungsdauer: ca. 5 – 6 Tage, Kosten: ca. USD 60,--, können per VISA oder Mastercard beglichen werden).

Für touristische Zwecke kann ohne Einladung ein Visum bis zu einem Aufenthalt von 21 Tagen erteilt werden. Dieses kann entweder bei der Armenischen Botschaft in Wien oder bei Ankunft auf dem Flughafen in Jerewan ausgestellt werden. Für ein Geschäftsvisum benötigt man eine Einladung, die vom armenischen Außenministerium bestätigt werden muss. In diesem Fall wird dringend empfohlen mit der Armenischen Botschaft in Wien (Tel. +43/1 522 74 79, 524 36 68) Kontakt aufzunehmen.

Der Reisepass muss nach der Ausreise noch mindestens 3 Monate gültig sein.

Armenien ist auf dem Land-/Straßenweg nur von Georgien und dem Iran aus zu erreichen. Es besteht eine Zugs- und Busverbindung mit Tbilisi (unregelmäßig und oft mit größeren Verspätungen). Jerewan wird von mehreren europäischen Hauptstädten, auch von Wien, so wie einigen GUS-(Haupt)Städten aus direkt angeflogen. Aufgrund des Berg-Karabachkonflikts gibt es derzeit keine Verbindungen zu Aserbaidschan. Das zu Aserbaidschan gehörende, derzeit nur armenisch besiedelte Autonome Gebiet Berg- Karabach der Republik Aserbaidschan ist derzeit nur von Armenien aus erreichbar. Dafür ist in Jerewan ein Einreisevisum einzuholen. Bei Aufscheinen eines derartigen Einreisevisums in einem Reisepass wird aber kein aserbaidschanisches Visum mehr erteilt, bzw. die Einreise nach Aserbaidschan untersagt.

Einfuhr

Euro werden akzeptiert; ebenso Travellerschecks und Kreditkarten; es gibt mittlerweile viele Bankomaten in Jerewan, was die Versorgung mit Bargeld wesentlich erleichtert. Jeder Betrag über 500,- US$ (sowie z.B. Schmuck) muss bei der Einfuhr deklariert werden.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Wertvollere Gegenstände sollten bei der Einreise deklariert werden.

Ausfuhr

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt.

Das Reisegepäck muss vollständig wieder ausgeführt werden.

Die Ausfuhr von Antiquitäten und Kunstgegenständen ist nur mit einer Genehmigung erlaubt. Edelmetalle sowie Pelze dürfen nicht ausgeführt werden.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Klima

Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten, schneereichen Wintern.

Ratschläge

Keine besonderen Ratschläge.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und des Medikamentenmangels entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur die regelmäßig benötigten Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen sowie Einwegspritzen beinhaltet, wird dringend empfohlen. Leitungswasser soll nicht oder nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Vorsicht ist bei rohem Obst, Gemüse, Salaten und Fleischgerichten geboten.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien(Tel. 01 - 403 8343) jedoch eine vorbeugende Impfung für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten gegen Tollwut. Malariaprophylaxe ist nicht notwendig.

Vorsicht

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen sowie Einwegspritzen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Das Straßennetz ist nur schlecht ausgebaut. Bei Autofahrten sind der österreichische Führerschein und die Zulassung mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss an der Grenze abgeschlossen werden.

Fahrzeuge, insbesondere auch ausländische, werden des Öfteren von Polizeikräften zur Bezahlung eines "Wegzolls" angehalten, der oft beträchtliche Höhen erreichen kann.

Im Inlands- sowie im grenzüberschreitenden Flug-, Bus- und Bahnverkehr kommt es häufig zu Verspätungen, die Einhaltung europäischer (Sicherheits-)Standards ist nicht gegeben.

Sonstiges

Als Bürger eines EU-Staates können sich Österreicher in Notfällen an die Vertretungsbehörden anderer EU-Staaten wenden (vor Ort in Jerewan die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland). Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

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