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Argentinien

Hauptstadt:

Buenos Aires

Int. Kennzeichen:

AR

Sprache:

Spanisch

Gängige Fremdsprachen:

keine (in Einwanderungszentren Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch)

Währung:

1 argentinischer Peso (arg$) = 100 Centavos

Zeitdifferenz zu MEZ:

-4 h

Zeitdifferenz zu MESZ:

-5 h

Elektrischer Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, dreipolige Stecker (Zwischenstecker erforderlich

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
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Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 06.11.2006

Informationen zur Vogelgrippe

Sicherheit

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Auch nachdem Argentinien eine schwere Wirtschafts- und Finanzkrise weitgehend überwunden hat, kommt es regelmäßig zu zum Teil gewalttätigen Demonstrationen, wobei sich Kundgebungen und Ausschreitungen primär auf die Hauptstadt Buenos Aires und in der Regel auf das Stadtzentrum (vor allem die Zone zwischen Plaza de Mayo und Kongress) konzentrieren. Darüber hinaus führen Straßensperren und Blockaden ("piquetes") anarchistischer Gruppen ("piqueteros") sowohl in der Hauptstadt wie auch in einzelnen Provinzen (Buenos Aires, Entre Rios, Salta, Jujuy, Tucuman) regelmäßig zu Behinderungen. Reisenden wird empfohlen, Menschenansammlungen und Protestaktionen im Großraum Buenos Aires sowie Fahrten in abgelegene Stadtteile oder Elendsviertel ("villas miserias") zu meiden. Die Straßen-Grenzübergänge nach Uruguay werden seit Monaten immer wieder (vor allem an Wochenenden) von Umweltaktivisten blockiert.

Bewaffnete Raubüberfälle und Taschendiebstahl sind besonders in touristischen Zonen der Hauptstadt (La Boca, San Telmo) sowie an den Flughäfen häufig. In letzter Zeit wurden österreichische Touristen mehrmals am Busbahnhof in Mendoza Opfer von Dieben. Auch die Fähre von und nach Uruguay wird von Taschendieben frequentiert. Reisende sollten nur Ruftaxis (Radiotaxi, Remise) benutzen, auf Schmuck und wertvolle Accessoires verzichten, lediglich Ausweiskopien sowie geringere Bargeldmengen mit sich führen und nach Einbruch der Dunkelheit besondere Vorsicht walten lassen. Kinder und Jugendliche sollten wegen der Gefahr sogenannter "Express-Entführungen" nicht alleine auf der Straße unterwegs sein.

Im Falle des Abhandenkommens (Diebstahls) des Reisepasses ist die polizeiliche Verlustanzeige für die Wiederausreise unerlässlich. Der Verlust sollte darüber hinaus unverzüglich der Botschaft oder dem nächstgelegenen Honorarkonsulat angezeigt und die Ausstellung eines Ersatzdokumentes beantragt werden. In der Regel stellt die Botschaft kurzfristig einen Reiseausweis zur Rückkehr nach Österreich aus.

Bei einer Festnahme oder Inhaftierung ist unverzüglich auf ein Telefonat mit der Botschaft oder dem zuständigen Honorarkonsul zu bestehen.

Notrufe:
24-Stunden-Dienst der Polizei (in Englisch): Rufnummer 101
Mehrsprachige Betreuung für Touristen: 0800 999 5000 (gebührenfrei)

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 3 Monate im Land aufhalten. Der Reisepass muss für die Dauer des Aufenthaltes noch gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Einfuhr

Die Ein- und Ausfuhr von Devisen ist beschränkt. Bis zu einer Summe von 10.000 US-$ darf Bargeld eingeführt werden. Die argentinische Botschaft in Wien informiert über die zum Zeitpunkt Ihrer Reise gültigen Devisenbestimmungen.

Euro werden von argentinischen Wechselstuben problemlos gewechselt, lokale Banken sind dagegen im Devisenwechsel an Touristen nicht tätig. Der Kurs des Euro wird in Argentinien aufgrund der sich laufend ändernden Notierung des Euro zum Dollar festgesetzt. Mit österreichischen Kredit- und EC-Karten kann in der Regel an Geldautomaten (mit Maestro-Funktion) Bargeld in Landeswährung abgehoben werden. Traveller-Schecks stoßen immer wieder auf Schwierigkeiten und werden nur von Wechselstuben eingelöst. Es empfiehlt sich ebenfalls die Mitnahme von US Dollar in bar oder Kreditkarten (für größere Hotels und Restaurants). Mit Einschränkungen kann in den meisten Restaurants und Hotels etc. mit Kreditkarten bezahlt werden.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Darüber hinaus können bei Einreise mit dem Schiff oder Flugzeug Waren bis zu einem Wert von USD 300,-- eingeführt werden, bei der Einreise auf dem Landweg Waren bis zu einem Wert von USD 150,--.

Ausfuhr

Die Ausfuhr von US-Dollar ist auf die Höhe von 10.000,-- begrenzt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.
Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Klima

Die Jahreszeiten sind gegenüber Europa um 6 Monate verschoben, der Winter entspricht demnach dem europäischen Sommer und umgekehrt. Aufgrund der geographischen Ausdehnung umfasst Argentinien mehrere Klimazonen. So im Norden subtropisches Klima (extrem heiße und feuchte Sommer) und im Süden arktisches Klima, in der Hauptstadt und den wirtschaftlich wichtigeren Provinzen herrscht ein eher gemäßigtes Klima. Im ganzen Land kann es zu abrupten und großen Temperaturschwankungen kommen.

Ratschläge

In der tropischen und subtropischen Zone sollten vor allem in der Eingewöhnungsphase größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Gesundheit

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse entspricht die Lage in den öffentlichen Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Die Lage in den Privatkliniken ist besser. Die Versorgung mit Medikamenten ist zufriedenstellend.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben. Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien(Tel. 01-403 8343) für Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Tollwut. Eine Malariaprophylaxe für einige ländliche Gebiete (Salta, Jujuy, Misiones, Corrientes) in den Monaten Oktober bis Mai wird angeraten. Aufgrund des vereinzelten Auftretens von Gelbfieber im Osten der Provinzen Misiones und Corrientes sowie in an Brasilien grenzende Gebiete wird Reisenden eine Gelbfieberimpfung empfohlen.

Vorsicht

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist zu achten. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser (versetzt mit Chlor und oft verunreinigt) sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Verkehr

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Eisenbahnen, Busverbindungen. In Buenos Aires U-Bahnnetz, Schnellbahnen und Busse.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

Weitere hilfreiche Informationen

 

Österreichische Botschaft Buenos Aires

Informationen in deutscher und spanischer SpracheInternet:
http://www.austria.org.ar

 

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