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Afghanistan

 

Hauptstadt:

Kabul

Int. Kennzeichen:

AF

Sprache:

Paschtu, Farsi, Usbekisch u.a.

Gängige Fremdsprachen:

Englisch und Französisch

Währung:

1 Afghani (Af) = 100 Puls (Pl)

Zeitdifferenz zu MEZ:

+3,5 h

Elektrischer Strom:

220 Volt; länger andauernde Stromabschaltungen

Links

Reiseinformationen und Reisewarnungen der österreichischen Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der schweizer Regierung
Reiseinformationen und Reisewarnungen der deutschen Regierung

 

Vergangene Reisewarnungen und Reiseinformationen

 

Besondere Hinweise

Letzte Aktualisierung: 22.11.2006

In der afghanischen Bevölkerung herrscht derzeit eine starke antieuropäische und vor allem starke antiamerikanische Stimmung, die durch verschiedene Ereignisse, u.a. die dänischen Mohammed-Karikaturen, aktualisiert wurden. Die durch amerikanisches Fahrverhalten ausgelösten Unruhen, die am 29.5. zu Brandschatzungen und Schusswechsel zwischen Demonstranten und amerikanischen Truppen sowie afghanischen Sicherheitsbehörden führten, haben die antiwestliche Stimmung weiter zugespitzt. Auch ISAF wird nunmehr als ausländische Besatzungstruppe betrachtet. Da die Brandschatzungen auch unmittelbar vor den Residenzen von Ausländern sowie vor dem neuesten Hotel Kabuls stattfanden, ist die Sicherheit von westlichen Reisenden nicht mehr gegeben. Vor Reisen nach Afghanistan wird daher ausdrücklich gewarnt.

Informationen zur Vogelgrippe

Es wurden Fälle der Vogelgrippe in Afghanistan in den pakistanischen Massenmedien veröffentlicht; das afghanische Außenministerium hat diese aber auf Anfrage der Botschaft nicht bestätigt.

Sicherheit

REISEWARNUNG!

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten warnt ausdrücklich vor Reisen nach oder durch Afghanistan; dies inkludiert auch die Hauptstadt Kabul, die zunehmend von Selbstmordattentaten betroffen ist. Weiters besteht im ganzen Land inklusive der Hauptstadt höchste Gefahr von Terrorakten, Gewaltverbrechen, Überfällen, Straßenraub und Mord. Kriegerische Auseinandersetzungen mit den einzelnen afghanischen Milizen, aber auch mit versprengten Anhängern des ehemaligen Talibanregimes und al Qaida-Kämpfern sind an der Tagesordnung. Die Regierung Karzai konnte bis dato die Sicherheit in der Hauptstadt einigermaßen garantieren, verliert aber zunehmend auch die Kontrolle über Kabul. Abgesehen von asphaltierten Hauptstraßen, die allerdings in deplorablem Zustand sind und in deren Schlaglöchern Landminen versteckt sein könnten, besteht auf dem Lande ein außerordentliches Risiko hervorgerufen durch Minen und nicht detonierte Munition. Österreichische Staatsbürger, die sich in Afghanistan (auch in der Hauptstadt Kabul) aufhalten, wird dringendst geraten, maximale Vorsicht walten zu lassen. Orte, die normalerweise von Ausländern frequentiert werden, wie z.B. Hotels, Restaurants, Geschäfte und Märkte, sind nur in Fällen äußerster Notwendigkeit zu besuchen. Es wird weiters dringend angeraten, Fahrten in und außerhalb Kabuls nur in Begleitung vertrauenswürdiger Einheimischer, die die Lage kennen und beurteilen können, zu unternehmen.

 

Einreise

Reisende benötigen für die Einreise ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Der Reisepass sollte keinen israelischen Reisesichtvermerk aufweisen. Das Wiederausreisevisum ist bei den zuständigen Behörden in Afghanistan zu beantragen, Detailinformationen erteilt die Afghanischen Botschaft.

Einfuhr

Mangels einer staatlichen Autorität sind hierzu derzeit keine genauen Angaben möglich. Es ist damit zu rechnen, daß Einfuhrbeschränkungen von den jeweiligen Milizen je nach Einzelfall gestaltet werden. Die Einfuhr von Alkohol, Drogen und Produkten aus Schweinefleisch ist verboten.

Ausfuhr

Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten. Weitere Angaben zu geltenden Ausfuhrbeschränkungen sind mangels einer staatlichen Autorität derzeit nicht möglich.

Klima

Aufgrund unterschiedlicher Oberflächengestaltung gibt es verschiedenste Klimata, vom ariden Wüsten- und Steppenklima über subtropisches bis zum alpinen Klima der Hochgebirgszonen. Sommer und Herbst sind fast überall regenfrei. Die Trockenzeit reicht von April/Mai bis in den Spätherbst hinein. Im subtropischen Gebiet im Winter durch den Monsuneinfluß mildes Klima, Regenzeit von Jänner bis April. Sintflutartige Regenfälle im Monsun von Juni bis August. In den alpinen Hochgebirgszonen im Winter reichlich Schneefall. In den Wüstengebieten heiße Tage und kühle Nächte mit Temperaturschwankungen bis zu 20° C.

Gesundheit

Es treten Tuberkulose, Malaria, Cholera und Gelbsucht auf. Es existiert kein Kanalisationsnetz, was sich negativ auf die Gesundheitslage auswirkt. Das Trinkwasser kommt teils aus dem Leitungsnetz, teils aus hauseigenen Zisternen oder Tiefbrunnen. Die medizinische Versorgung ist äußerst schlecht. Aufgrund der Lage in Afghanistan kann mit einer Medikamentenausstattung vor Ort nicht gerechnet werden.

Impfungen

Bei der Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben, außer bei der Einreise über ein Infektionsgebiet bei Gelbfieber (ansonsten nicht notwendig). Abgesehen von einem Basisschutzprogramm für alle Reisenden (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus), empfiehlt das Zentrum für Reisemedizin Wien (Tel. 01 - 403 8343) jedoch für Individualtouristen, Rundreisende und bei längeren Aufenthalten eine vorbeugende Impfung gegen Meningokokkenmeningitis, Cholera und Tollwut. Malariaprophylaxe in den Monaten Mai bis Oktober in Gebieten unter 2000 m wird angeraten.

Vorsicht

Der Genuß von Trinkwasser sollte nur nach vorhergehendem Abkochen erfolgen. Vorsicht ist bei Salaten und unschälbarem Obst geboten. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Versicherung

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden. Bei Abschluß einer Zusatzversicherung ist jedenfalls beim Versicherer zu erfragen, welche Leistungen er in Afghanistan erbringt bzw. überhaupt erbringen kann. Es kann nicht davon ausgegangen werden, daß Flugzeuge der Flugretterdienste in Afghanistan eine Landeberechtigung erhalten.

Verkehr

Die Verkehrswege sind nur teils asphaltiert, zudem durch die Unruhen der letzten Zeit in Mitleidenschaft gezogen worden. Autos und Busse, die in Afghanistan verwendet werden, sind zum großen Teil in katastrophalem Zustand. Zu weiten Teilen Afghanistans gibt es keine Telefonverbindungen.

Sonstiges

Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

 

 

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